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Erster Baggerbiss im Bücklepark: Startschuss für Quartier mit über 600 Wohnungen

Konstanz – Mit dem symbolischen ersten Baggerbiss haben die Bauarbeiten für das Wohnbauprojekt Bücklepark in Petershausen‑West offiziell begonnen. Damit startet die Umsetzung des größten Bauprojekts der WOBAK seit über 50 Jahren.

23. März 2026
Erster Baggerbiss im Bücklepark (Jana Akyildiz)
Foto: Jana Akyildiz (Homebase – Design und Kommunikation)

„Planung wird Realität: Unser Baggerbiss ist der Startschuss für das Quartier am Bücklepark mit über 600 Wohnungen. Mit unserem Teil des Bauprojekts, 200 mehrheitlich geförderten Einheiten, leisten wir einen maßgeblichen Beitrag zu bezahlbarem Wohnraum in Konstanz“, ordnete WOBAK Geschäftsführer Jens-Uwe Götsch das Projekt ein.

Auf dem rund 1,5 Hektar großen Cluster D des Bückleparks baut die WOBAK in den kommenden Jahren vier Wohngebäude mit sieben bis zehn Geschossen. Insgesamt entstehen hier 198 Wohnungen. Der überwiegende Teil der WOBAK-Wohnungen wird öffentlich gefördert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Konstanz. Dazu kommen zwei Gewerbeeinheiten.

Als Generalunternehmer setzt die i+RB Industrie‑ & Gewerbebau GmbH das Projekt um. Geschäftsführer Mario Bischof gab einen Ausblick auf das Geschehen auf der Baustelle: „Mit dem heutigen Tag nimmt das Projekt sichtbar Gestalt an. Wir beginnen mit den Erdarbeiten, um die Baugruben für die vier Bauabschnitte vorzubereiten – und dass wir dabei gleich von Beginn an auf ein regionales Unternehmen setzen, entspricht unserer Überzeugung. Bereits ab Mai werden die ersten Gebäudeteile in die Höhe wachsen.“

Das Projekt wird im Effizienzhausstandard KfW‑40 realisiert, klimaneutral mit Wärmepumpen beheizt und mit einem nachhaltigen Mobilitätskonzept kombiniert. Neben einer Tiefgarage sind umfangreiche Fahrradstellplätze sowie Car‑Sharing‑Angebote vorgesehen. Die unmittelbare Nähe zu Bahn- und Bushaltestellen vervollständigt das Angebot nachhaltiger Mobilität.

„Am Bücklepark entsteht ein echtes Zukunftsquartier – vielfältig, nachhaltig und sozial ausgewogen“, bewertete Götsch. „Hunderte Konstanzerinnen und Konstanzern werden bald am Bücklepark daheim sein – zu bezahlbaren Mieten. Unser Dank geht an alle Partner und Beteiligten bei diesem großen Projekt, mit denen wir dieses neue Stück Stadt entwickeln. Mit ihnen kommen wir im Juni auf der Baustelle zur Grundsteinlegung zusammen.“

Nach einer dreijährigen Bauphase werden die vier Gebäude am Bücklepark fertiggestellt sein. Ab 2029 werden die Wohnungen vermietet.

🚨 „Ein Frontalangriff auf die sozialverträgliche Wärmewende.“ Mit diesen deutlichen Worten kritisiert GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf SPIEGEL.de die Kürzungen bei der BEG-Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Das Beispiel der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] macht die Dimension der Folgen für sozial orientierte Wohnungsunternehmen deutlich: Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer erklärt, dass sie die Zahl der klimaschonenden Sanierungen in ihrem Unternehmen von rund 1.300 auf 2.000 Wohnungen steigern und dafür jährlich 100 Millionen Euro investieren will. Infolge der abrupten Förderkürzung im Juli müssen bereits fertige Sanierungspläne jetzt aber neu kalkuliert werden und können teilweise nicht mehr umgesetzt werden. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, in denen der überwiegende der rund Mieterhaushalte mit häufig mittleren und niedrigen Einkommen lebt, trifft es besonders hart: Bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen sinken die förderfähigen Kosten von 360.000 auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 58 Prozent. Gleichzeitig entfallen in der Regel die Tilgungszuschüsse für die wichtigen Effizienzhausstandards EH 70 EE und EH 85 EE. „Was gestern noch wirtschaftlich knapp darstellbar war, ist heute vielfach nicht mehr finanzierbar“, bringt Axel Gedaschko die Situation auf den Punkt. Die Folgen: weniger Sanierungen, fehlende Planungssicherheit und zusätzliche Belastungen für Mieterinnen und #Mieter. Dabei liegt die Sanierungsrate im Wohngebäudebestand bereits heute bei nur 0,67 Prozent. Für das Erreichen der Klimaziele wären rund zwei Prozent notwendig. Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit und eine Förderung, die den Realitäten vermieteter Mehrfamilienhäuser gerecht wird – keine Kürzungen, die Investitionen verhindern. Zum ausführlichen Beitrag auf SPIEGEL Online (SPIEGEL+): https://lnkd.in/gVAFwQAv #GdW #Wohnungswirtschaft #Gebäudeförderung #BEG #Wärmewende #BezahlbaresWohnen #Klimaschutz

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