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Zahl der Woche

49 Prozent der Neubauten (Baujahr 2020 oder später) mit einer Zentralheizung heizten laut Zensus 2022 bereits mit einer Wärmepumpe. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, entspricht dies knapp 98.000 Gebäuden mit Wohnraum in Deutschland.

16. Januar 2025
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Baden-Württemberg war bundesweit Spitzenreiter mit 58 Prozent Wärmepumpen in Neubauten mit Zentralheizung. In Bremen betrug der Anteil 27 Prozent. Der Anteil von Wärmepumpen in Gebäuden mit Zentralheizung stieg in Deutschland ab 1991 von zwei Prozent (Baujahr 1991 bis 2000) auf 49 Prozent im Neubau (Baujahr ab 2020) an. In Gebäuden mit Baujahr 2001 bis 2010 heizten 13 Prozent mit Wärmepumpe, in Gebäuden mit Baujahr 2011 bis 2019 betrug der Anteil 36 Prozent. Im Gesamtbestand aller Gebäude mit Zentralheizungen machen die neueren Baujahre gleichwohl einen geringen Anteil aus: Ein Prozent aller Gebäude mit Zentralheizungen waren Neubauten (ab 2020), sechs Prozent mit Baujahr 2011 bis 2019 und acht Prozent mit Baujahr 2001 bis 2010. Bei Zentralheizungen älterer Gebäude (Baujahr vor 2000) spielt die Wärmepumpe im Vergleich der Energieträger der Heizung eine untergeordnete Rolle (ein bis zwei Prozent). Diese älteren Gebäude entsprechen wiederum 85 Prozent des Gesamtbestands an Gebäuden mit Zentralheizung. Der Trend zum steigenden Anteil an Wärmepumpen zeigt sich ab dem Baujahr 2001 bis 2010 in fast allen Bundesländern. Thüringen weicht als einziges Bundesland vom Bundestrend ab. Dort war der Anteil erneuerbarer Energien in Neubauten mit Zentralheizung ab 2020 mit 34 Prozent etwas geringer als im vorherigen Baujahrzehnt (2011-2019: 36 Prozent).

Die #Wärmewende scheitert nicht an fehlenden Projektideen. Entscheidend ist ihre Finanzierung – und die richtige politische sowie regulatorische Rahmensetzung. Neue Wärmenetze und moderne Infrastrukturen benötigen viel Kapital und lange Planungshorizonte. Gleichzeitig beeinflussen Regulierungen, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Baukosten und Anschlussquoten die Wirtschaftlichkeit. Doch wie gelingt der praktische Übergang? Von Fragen wie dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand bis hin zur Frage, wie man Fernwärme und Wärmepumpe intelligent miteinander versöhnen kann, gibt es viel zu besprechen. Stadtwerke, Banken, Investoren und die Wohnungswirtschaft müssen daher früh klären: • Welche Projekte erfüllen die Finanzierungskriterien? • Wie lassen sich Risiken fair verteilen? • Welche Förderinstrumente und Rahmenbedingungen (wie das GMG oder die Kommunale Wärmeplanung) schaffen echte Planungssicherheit? • Wie entstehen tragfähige Refinanzierungsmodelle im Wärmemarkt? Genau diesen drängenden Fragen widmen wir uns bei der Energiemanager-Konferenz 2026 im Rahmen des Themenblocks „Positionen zum Fortgang der Wärmewende“. Wir freuen uns sehr auf den hochkarätigen Austausch und die Diskussion mit starken Expertinnen und Experten aus der Praxis: 🎙️ @[Ingeborg Esser] (Hauptgeschäftsführung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) 🎙️@[Kerstin Andreae] (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, @[BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]) 🎙️ Klaus Köhler (Partner, m3 management consulting) 🎙️ Andreas Reinhardt (Geschäftsführer, @[Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH]) https://lnkd.in/dKMhAs-f

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