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Wohnungswechsel leicht gemacht: Landeseigene Wohnungsbaugesellschaften starten neues Angebot

Berlin – Mit einem neuen Wohnungswechsel-Programm unterstützen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Berlinovo, degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND sowie WBM ab dem 1. September 2025 ihre Mieter beim Umzug in eine kleinere, besser passende Wohnung. Dabei profitieren nicht nur die Mietenden selbst, sondern auch die Stadt Berlin: Freiwerdende größere Wohnungen, für die eine besonders hohe Nachfrage besteht, können an Haushalte vermittelt werden, die dringend mehr Platz benötigen.

1. September 2025
pixabay
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Das Angebot richtet sich an alle Hauptmieter bei einem der landeseigenen Wohnungsbauunternehmen (LWU), die ihre Wohnung um mindestens ein Zimmer und mindestens 10 m² verkleinern möchten. Innerhalb von zwölf Monaten erhalten sie von ihrem Wohnungsunternehmen bis zu drei Wohnungsangebote. Wichtig ist: Der Wohnungswechsel erfolgt zunächst nur innerhalb des Bestands der jeweiligen Gesellschaft, nicht zwischen den sieben Gesellschaften.  Alle Informationen zum neuen Wohnungswechsel-Angebot finden interessierte Mieterauf den Internetseiten ihrer jeweiligen Wohnungsbaugesellschaft.

Das neue Wohnungswechsel-Angebot ergänzt das bereits bestehende Wohnungstausch-Angebot der landeseigenen Gesellschaften. Während der Wohnungswechsel innerhalb einer Gesellschaft auf den Umzug in eine kleinere Wohnung ausgerichtet ist, können Mieter der LWU über das Tauschportal eigenständig nach passenden Tauschpartnern suchen – unabhängig von der Wohnungsgröße und auch über die Unternehmensgrenzen hinweg..

Faire Miete, einfache Abwicklung, finanzielle Anreize

Das neue Programm bringt für die Miete konkrete Vorteile und schafft Planungssicherheit beim Umzug:

  • Faire Miete: Die neue, kleinere Wohnung wird zur ortsüblichen Vergleichsmiete ohne Neuvermietungszuschlag angeboten.
  • Keine doppelte Miete: Der Umzug wird so koordiniert, dass keine Doppelbelastung entsteht.
  • Möglichkeit finanzieller Entlastung: Haushalte mit geringen Einkommen können einmalig bis zu zwei Nettokaltmieten erlassen bekommen (abhängig vom Einkommen).
  • Einfache Abwicklung: Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über die zuständige Kundenbetreuung.

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen des Landes Berlin lobte das Angebot mit folgenden Worten: „Mit dem Wohnungswechsel innerhalb der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften schaffen wir für die Berlinerinnen und Berliner mehr Flexibilität und Sicherheit. Dieses Angebot sorgt dafür, dass Wohnungen besser zu den Lebenssituationen der Menschen passen – sei es bei Familienzuwachs, im Alter oder bei Veränderungen im Alltag. Zugleich machen die landeseigenen Wohnungsunternehmen deutlich, dass sie Verantwortung für ein sicheres und bezahlbares Zuhause in Berlin übernehmen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt und zu einer solidarischen Stadtentwicklung.“

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG und Sprecher der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften betonte: „Mit dem neuen Angebot des Wohnungswechsels von einer zu groß gewordenen in eine kleinere Wohnung sorgen wir für noch mehr Nutzerfreundlichkeit mit einem Service, den die landeseigenen Unternehmen schon seit vielen Jahren leben. Uns ist wichtig, dass Menschen in jeder Lebensphase eine Wohnung haben, die gut zu ihnen passt – bezahlbar und praktikabel. Wer sich verkleinert, erhält ein leichter zu bewirtschaftendes Zuhause und hilft gleichzeitig anderen, die dringend mehr Platz brauchen. Damit schaffen wir sozialen Ausgleich und nutzen den vorhandenen Wohnraum in Berlin effizienter. Das ist gelebte Verantwortung der landeseigenen Wohnungsbauunternehmen gegenüber ihren Mieter*innen und der Stadt.“

Hier finden Sie bei den einzelnen LWU weitere Informationen zum Wohnungswechsel:

  • https://www.berlinovo.de/wohnungswechsel  
  • https://www.degewo.de/wohnungswechsel
  • https://www.gesobau.de/wohnungswechsel  
  • https://www.gewobag.de/wohnungswechsel  
  • https://www.howoge.de/wohnungsverkleinerung  
  • https://www.stadtundland.de/wohnungswechsel  
  • https://www.wbm.de/wohnungsverkleinerung  (eber)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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