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Vom Wohnungsbau bis zu grünen Freiflächen: Potenziale großer Parkplätze 

15. Januar 2026
icon_immobilie06_1548x1152px_©elxeneize

Bonn – Bei der Suche nach Flächenressourcen rücken vielerorts großflächige Parkplätze in den Blick. Oft stark versiegelt und bislang monofunktional für den ruhenden Verkehr genutzt, stellen sie ein wichtiges Potenzial für die Stadtentwicklung dar. Dabei geht es nicht darum, Stellflächen grundsätzlich zu reduzieren, sondern das Ziel ist, das Parken neu zu organisieren, um zusätzliche Fläche für dringend benötigten Wohnraum, neue Mobilitätsangebote, mehr Grün und Begegnung zu gewinnen. Wie das gelingen kann, zeigen zwei neue Studien im Forschungsprojekt „Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze für den nachhaltigen Stadtumbau“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). 

Die Studien beschreiben unterschiedliche Wege, wie Städte große Parkplatzflächen umgestalten können – sowohl in innerstädtischen Lagen als auch in Gewerbegebieten in der urbanen Peripherie. Sie können bestehende Flächen bebauen und besser ausnutzen, sie in Grünflächen und Freiräume umwandeln oder bestehende Parkplätze und Parkhäuser optimieren und umbauen, um so zur Aufwertung beizutragen, etwa durch Mobilitätsstationen mit Sharing-Angeboten, E-Ladeinfrastruktur oder Photovoltaikanlagen. Alle Ansätze eint das Ziel, den vorhandenen Raum effizienter sowie klima- und sozialgerechter zu nutzen, ohne die Pkw-Nutzung zu verdrängen. „Die Zukunft der Stadt liegt nicht in einem weiteren Aufwuchs an bebauter oder versiegelter Fläche, sondern im besseren Umgang mit dem, was wir haben“, sagt BBSR-Experte Christian Rauch.

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🏗️ EXPO REAL 2026: Jetzt müssen die Weichen fürs Wohnen neu gestellt werden Der Start der @[EXPO REAL (Messe München)] zeigt deutlich: Die Lage für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bleibt äußerst angespannt. Hohe Bau- und Finanzierungskosten bremsen den Neubau, Sanierung und Klimaschutz stellen die Unternehmen vor enorme Investitionen – und die Förderbedingungen haben sich in wichtigen Bereichen zuletzt sogar weiter verschlechtert. Umso wichtiger ist die Botschaft aus den vielen Diskussionsrunden und Gesprächen auf der Messe: Die #Wohnungswirtschaft will bauen, modernisieren und beim Klimaschutz vorankommen. Dafür braucht sie aber Rahmenbedingungen, unter denen #Investitionen wieder möglich werden und Wohnen bezahlbar bleibt. In verschiedenen Podiumsdiskussionen haben die GdW-Vorstände @[Axel Gedaschko] und @[Ingeborg Esser] deutlich gemacht, wo angesetzt werden muss: 🏠 Einfacher und günstiger bauen: Der #GebäudetypE beziehungsweise ein bezahlbarer #Basisstandard muss endlich rechtssicher möglich werden – ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität, aber mit weniger überzogenen Standards und Normen. Wir müssen wieder zu Kosten bauen können, die zu den Geldbeuteln der Menschen passen. 🌱 #Klimaschutz bezahlbar machen: Entscheidend ist nicht die theoretisch letzte eingesparte Kilowattstunde, sondern möglichst viel CO₂-Einsparung pro investiertem Euro. Dafür brauchen wir verlässliche Förderung, mehr wirksame Einzelmaßnahmen statt immer höherer Effizienzstandards und vor allem eine konsequente Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Klimaschutz und Bezahlbarkeit müssen zusammen gedacht werden. ⚖️ #Investitionen ermöglichen statt immer weiter regulieren: Bei der anstehenden #Mietrechtsreform brauchen wir eine Gesamtperspektive statt regulatorischem Klein-Klein. Missbrauch muss gezielt bekämpft werden – gleichzeitig brauchen Wohnungsunternehmen Investitionssicherheit für Neubau und Modernisierung. Auch die Vergesellschaftungsdebatte ist in vielen Gesprächen und Diskussionsrunden auf der Messe präsent. Klar ist: Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung. Statt Kapital für die Umverteilung bestehender Wohnungen zu binden, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu bauen und den Bestand zukunftsfähig zu machen. Die vielen Gespräche am Verbände+ Stand auf der EXPO REAL zeigen: An Ideen und Lösungsansätzen fehlt es nicht. Jetzt braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Komplexität und eine Politik, die gemeinsam mit der Praxis dafür sorgt, dass Investitionen wieder möglich werden.

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