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Studie zeigt: Mehrheit der Großstadtbewohner ist mit ihrem Wohnumfeld zufrieden

Bonn – Die große Mehrheit der Menschen in deutschen Großstädten ist laut einer neuen Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mit ihrem Wohnumfeld zufrieden. Rund 70 Prozent der Befragten bewerten ihr Wohngebiet als „eher gut“ oder „sehr gut“. Allerdings unterscheidet sich die Zufriedenheit deutlich zwischen einzelnen Stadtteilen und Bevölkerungsgruppen.

29. Oktober 2026
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Besonders groß sind die Unterschiede je nach sozialer Lage des Stadtteils. In Quartieren mit einer niedrigen SGB-II-Quote beurteilen 93 Prozent der Befragten ihr Wohngebiet positiv. In Stadtteilen mit einer hohen SGB-II-Quote trifft dies nur auf 47 Prozent zu. Auch eine hohe Fluktuation wirkt sich aus: In Stadtteilen mit wenigen Zu- und Fortzügen bewerten mehr als 80 Prozent ihr Wohnumfeld positiv. Bei mittlerer oder hoher Fluktuation sind es jeweils rund 70 Prozent.

„Die insgesamt hohe Zufriedenheit ist eine gute Nachricht. Sie darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lebensbedingungen innerhalb der Großstädte sehr unterschiedlich sind“, sagte BBSR-Leiter Peter Jakubowski. „Gerade in sozial benachteiligten Quartieren treffen häufig mehrere Belastungen zusammen. Wer dort lebt, hat auf dem Wohnungsmarkt oft weniger Wahlmöglichkeiten.“

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Die BEG-Reform verhindert, dass die Wohnungswirtschaft ihre Klimaziele erreichen kann. Beispiel: Gefördert werden nur noch Sanierungsstandards, die sich in Bestandsgebäuden nicht wirtschaftlich umsetzen lassen. Die Folgen für unsere mehr als 3.000 Genossenschaften und Wohnungsunternehmen, und deren Mieter sind gewaltig: allein im kommenden Jahr können 51.000 Wohnungen nicht energetisch saniert werden. Die Heizkosten steigen also weiter! Lösung: Wir brauchen eine Förderung, die auf sinnvolle Einzelmaßnahmen zur CO2-Vermeidung setzt – bei sozial gerechter Verteilung der Gelder zwischen Mietern und Eigenheimbesitzern. #neinzurBEGreform #BEG #Wohnungswirtschaft

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