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Regionale Entwicklung anders denken und planen: Neuer Förderaufruf im Bundesprogramm RegioStrat gestartet

Berlin – BMWSB fördert die Erstellung strategischer Regionalentwicklungskonzepte

11. August 2025
Smart city, landscape city centre with many building, airplane is flying in the sky and people walking, running in park. Vector illustration

Regionalentwicklung wirkt in alle Lebensbereiche der Bevölkerung hinein: Wie komme ich morgens zur Arbeit, wenn viele Menschen in meiner Region pendeln? Kann ich in der Nähe meines Arbeitsortes eine Wohnung oder ein Haus finden und wie sehen die Angebote der Daseinsvorsorge aus? Inwiefern wird der Ausbau der erneuerbaren Energien meine Energieversorgung prägen?

Kommunen können diese Herausforderungen oftmals nicht alleine meistern. Es bedarf daher regionaler Lösungen, die nicht an Stadt-, Landkreis- oder auch Bundeslandgrenzen enden. Genau hier setzt das im vergangenen Jahr erstmals gestartete Programm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklung“ an: Der Bund fördert bei regionalen Planungsprozessen die Erstellung strategischer Regionalentwicklungskonzepte (SREK) sowie die Finanzierung erster Umsetzungsschritte.

Dazu Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:

„Eine Region verbindet Menschen über Grenzen hinweg. RegioStrat setzt dieses Gefühl in die Tat um und bringt Regionen als Ganzes voran. Menschen vor Ort entscheiden, in welchem Umfeld sie und kommende Generationen leben möchten. Mit unserer Förderung unterstützen wir Planungs- und Beteiligungsprozesse, die Zukunftsbilder für Regionen gestalten und das Leben der Menschen weiter verbessern.“

In den Konzepten entwickeln die Regionen jeweils Leitprojekte mit konkreten Umsetzungsschritten, um die entsprechende Lebenssituation in den nächsten 10 bis 15 Jahren positiv zu beeinflussen.

RegioStrat stellt über einen Zeitraum von drei Jahren bis zu 450.000 Euro für die Planung in den Regionen zur Verfügung. Das Programm ist dabei thematisch offen angelegt: Die Regionen konzentrieren sich auf ihre vordringlichen und zentralen Handlungsfelder, die je nach Region variieren können. Antragsberechtigt sind die für Regionalplanung zuständigen Behörden bzw. Körperschaften (die Träger der Regionalplanung), Landkreise und Kommunalverbände. Die Einreichungsfrist für das Programm endet am 30. September 2025. (schi)

#Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität – aber wichtige Chancen bleiben ungenutzt 🏗️🌡️ Das Gebäudemodernisierungsgesetz wurde heute in zweiter und dritter Lesung im #Bundestag und anschließend im #Bundesrat beschlossen. Positiv ist, dass damit grundsätzlich wieder mehr #Technologieoffenheit und #Flexibilität geschaffen wird. Doch aus Sicht der sozial orientierten #Wohnungswirtschaft bleibt das Gesetz weit hinter den Anforderungen der Praxis zurück. Die zentralen Kritikpunkte im Überblick: ❌ Fehlender #Flottenansatz: Statt jedes Gebäude isoliert betrachten zu müssen, brauchen wir die Möglichkeit, Investitionen über Bestände und #Quartiere hinweg zu steuern. So könnten wir dort sanieren, wo jeder investierte Euro die maximale #CO₂-Einsparung bringt. ❌ Verzerrte Kostenaufteilung: Die vorgesehene pauschale Beteiligung der sozial orientierten #Wohnungsunternehmen an #Energiekosten bricht mit dem bewährten CO₂-#Stufenmodell. Unternehmen werden für Kosten in die Pflicht genommen, die sie weder verursachen noch beeinflussen können – das setzt völlig falsche Anreize. ❌ #Bürokratie-Monster statt Beschleuniger: Neue Informations-, Dokumentations- und Vorlagepflichten erhöhen den Verwaltungsaufwand massiv, statt #Modernisierungen schneller und wirtschaftlicher zu machen. ❌ #Planungsunsicherheit durch Förderkürzungen: Dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude (#BEG) kurzfristig gekürzt wird – gerade für Mehrfamilienhäuser –, trifft genau die Unternehmen, die den sozialen Wohnungsbestand klimaneutral transformieren müssen. Zudem gilt: #Ordnungsrecht und #Förderung müssen Hand in Hand gehen. Höhere gesetzliche Anforderungen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie von einer verlässlichen und auskömmlichen Förderkulisse begleitet werden.

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