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Recht so

18. Februar 2026
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Den Tod des Mieters zu verschweigen kann zur Kündigung führen

Mit Beschluss vom 20. Oktober 2025 (Az.: 12 U 52/25) hat das Kammergericht Berlin (KG) entschieden, dass das unredliche Verschweigen des Todes des Mieters durch die Person, die mit ihm einen auf Dauer angelegten gemeinsamen Haushalt geführt hat, zur außerordentlichen Kündigung berechtigt. In dem zu beurteilenden Sachverhalt war ein Mieter der klagenden Vermieterin, nachdem er seine Partnerin in seine Wohnung aufgenommen hatte, verstorben, was Letztere weder der ehemaligen Vermieterin noch vier Jahre später beim Verkauf der Immobilie der Klägerin mitteilte. Stattdessen begehrte die beklagte Partnerin mit einer mit der Unterschrift des Verstorbenen versehene Erklärung die Erlaubnis einer Gebrauchsüberlassung und täuschte den neuen Vermietern gegenüber telefonisch und per WhatsApp vor, dass der Mieter noch lebe. Die Kläger erfuhren vom Tod erst durch eine Einwohnermeldeamtsanfrage und kündigten daraufhin fristlos. Das KG gab der Räumungsklage statt, da aufgrund ihres Verhaltens bei der Beklagten in ihrer Position als Eingetretene ein wichtiger Grund vorliegt, der eine Vertragsfortsetzung unzumutbar macht und zur außerordentlichen Kündigung innerhalb der gesetzlichen monatlichen Kündigungsfrist berechtigt.

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Dritter Stopp unseres Hamburg-Besuchs: das Quartier Ladenbeker Dreieck. Die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille zeigt hier, was ein ganzheitlicher #Quartiersansatz in der Praxis bedeutet. Es geht nicht nur um einzelne Gebäude, sondern darum, Quartiere fit für die Zukunft zu machen – klimaneutral, resilient und lebenswert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Nahwärmenetzes mit #Geothermie. Ein wesentlicher Vorteil: eine extrem hohe Versorgungssicherheit und keine Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen. Das schafft langfristig Stabilität. Aber auch #Klimaanpassung spielt hier eine große Rolle. Die Erfahrungen aus dem Starkregen 2018 waren ein Weckruf für die Genossenschaft. Deshalb wird hier zusätzlich in Regenwassermanagement, Speicherlösungen und eine naturnahe Bepflanzung investiert, die sowohl Trockenheit als auch Starkregen besser standhält. Ein weiterer wichtiger Baustein: die Menschen mitzunehmen. Bewohner müssen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und welchen Nutzen sie langfristig bringen. Projekte wie ein Nachbarschaftsacker laden hier dazu ein, selbst aktiv zu werden. Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Die Transformation unserer Quartiere gelingt dann, wenn Klimaschutz, Klimaanpassung und soziale Teilhabe gemeinsam gedacht werden. #Wohnungswirtschaft #Klimaanpassung #Geothermie #Nahwärme #Quartiersentwicklung #Nachhaltigkeit #Stadtentwicklung #Genossenschaften

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