Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Recht so

18. Juli 2026
icon_recht_so_1548x1152px

Zu den formellen Anforderungen des Typgutachtens

Mit Urteil vom 16. Januar 2026 (Az.: 9 S 13/25) hat das Landgericht Itzehoe (LG) entschieden, dass Typengutachten zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete bereits dann den formalen Anforderungen genügen, wenn sie einen nachvollziehbaren Gedankengang schildern. Ein Typengutachten zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete ist – vereinfacht gesagt – ein Sachverständigengutachten, mit dem für eine bestimmte Art von Wohnungen (einen „Typ“) die ortsübliche Vergleichsmiete ermittelt wird. In dem zu beurteilenden Sachverhalt stritten die Parteien im Rahmen einer Mieterhöhung ausschließlich über die formelle Rechtswidrigkeit des der Mieterhöhung zugrunde liegenden Typengutachtens. Die ermittelte Miete war hingegen nicht das Problem. Im Rahmen des Gutachtens waren nicht alle Schritte der zweistufigen Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete nachvollziehbar. Während die erste Stufe, die Ermittlung der Mietspanne vergleichbarer Wohnungen, noch plausibel dargelegt wurde, fehlte es bei der konkreten Einordnung in diese Spanne an einem das Ergebnis begründenden schlüssigen Gedankengangs. Das Landgericht entschied jedoch dennoch, dass trotz allem den Mindestanforderungen eines Typengutachten entsprochen wurde, da hierfür bereits eine hinreichend begründete Mietspanne als Rechtfertigung für die Mieterhöhung ausreiche. Der Mieter habe keinen Anspruch auf eine punktgenaue Mitteilung der Miete. Vielmehr sei ihm in den üblichen Spannbreiten eines Mietspiegels eine mit einer Spanne verbundene Unsicherheit zumutbar. Sei wie im vorliegenden Fall die angegebene Spanne zu groß reiche es aus, wenn sich – wie auch hier – die geforderte Miete sehr nah am unteren Rand der Spanne befinde.

Digital-Abo

  • Unbegrenzter Zugang - alle Inhalte auf wohwi.online lesen
  • Aktuellste Informationen und Hintergründe aus Wohnungspolitik
  • Exklusive Newsletter
Abonnement abschließen

Bereits Abonnent? Einloggen

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 33/2026

page_1

WI 33/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw