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Recht so

19. März 2026
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Beharrliche Zutrittsverweigerung des Mieters kann die außerordentliche Kündigung rechtfertigen

Mit Urteil vom 24. Februar 2026 (Az.: L 2 AS 559/25) hat das Landgericht München II (LG) entschieden, dass die beharrliche und fortdauernde Zutrittsverweigerung des Mieters trotz eines konkreten und berechtigten Besichtigungs- und Durchführungsinteresses sowie mehrfacher Aufforderungen und Abmahnungen die außerordentliche Kündigung rechtfertigen kann. Dies gelte selbst dann, wenn bisher kein erheblicher Vermögens- oder Substanzschaden eingetreten ist. Hier hatte der Mieter trotz mehrfacher Abmahnungen über Jahre hinweg dem klagenden Vermieter, aber auch Fachhandwerkern und Vertretern der Hausverwaltung, den Zutritt zu seiner Wohnung verweigert, obwohl ein von der Eigentümerversammlung getroffener Beschluss zum Fenstertausch vorlag und eine Begutachtung der Wohnung sowie Durchführung von Trocknungsarbeiten in Folge von Wasserschäden notwendig waren. Die Schäden breiteten sich bereits auf andere Wohnungen aus. Der Vermieter kündigte daraufhin sowohl fristlos als auch ordentlich und erhob Räumungsklage. Mit Recht.

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