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Kooperationen in smarten Städten und Regionen – Neue Publikation aus der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities

Berlin – Um digitale Projekte erfolgreich umzusetzen, arbeiten die meisten Städte und Regionen strategisch mit verschiedenen Partnern zusammen, etwa mit kommunalen und privaten Unternehmen oder anderen Kommunen. Eine neue Publikation aus der Begleitforschung zum Programm Modellprojekte Smart Cities (MPSC) unterstützt sie dabei, ihre Kooperationen rechtssicher zu organisieren.

14. November 2024
BBSR
BBSR

Die Autoren stellen unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit vor: Von der losen Kooperation bis zur Gründung einer eigenen Gesellschaft stehen verschiedene Modelle zur Verfügung, die jeweils Vor- und Nachteile mit sich bringen. Beispiele aus Kiel, Münster, Südwestfalen, Kaiserslautern und Dortmund veranschaulichen, wie sich die vorgestellten Modelle in der Praxis bewährt haben. Auf diese Weise können Kommunen fundiert entscheiden, welche Art der Kooperation am besten zu ihren Projekten passt.

Besonders wichtig für die Entscheidung ist, welche Rolle die Kommune bei der Umsetzung ihrer Projekte spielen möchte und wie weit die jeweiligen Projekte fortgeschritten sind. Während flexible Kooperationen einen schnellen Einstieg ermöglichen, bieten strukturierte Modelle wie Kooperationsverträge oder eigenständige Gesellschaften eine nachhaltige Umsetzung von Projekten. Zugleich betonen die Autoren, dass sich Kommunen nicht endgültig auf eine Kooperationsform festlegen müssen. Sie sollten flexibel auf den Fortschritt ihrer Projekte reagieren und bei Bedarf die Art der Zusammenarbeit anpassen.

Die Publikation richtet sich an Projektmanager, Smart-City-Beauftragte sowie andere Verantwortliche in der kommunalen Verwaltung. Sie baut auf der im Sommer 2024 veröffentlichten Arbeitshilfe „Organisation und Management in smarten Städten und Regionen“ auf.

Smart-City-Forschung

Die vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebene Publikation „Kooperationen zur Umsetzung von Smart-City-Projekten“ ist Teil der Begleitforschung der Koordinierungs- und Transferstelle (KTS) der Modellprojekte Smart Cities (MPSC). (reg)

Interessierte können die neue Veröffentlichung online abrufen unter https://bit.ly/3CbtxT3

Wie gelingt erfolgreicher Stadtumbau? Eine beeindruckende Antwort auf diese Frage bot sich GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und @[Frank Emrich], Verbandsdirektor des @[vtw - Verband Thüringer- Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.], bei der gemeinsamen Sommertour in Leinefelde. Seit vielen Jahren gestalten die kommunale Wohnungsgesellschaft WVL und die Wohnungsbaugenossenschaft LWG die Entwicklung der Stadt gemeinsam. Was nach der Wende mit Rückbau begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlich engen Partnerschaft. Das Besondere: Die Tiefe der Kooperation ist einzigartig. Gemeinsam wurden Gestaltungskonzepte entwickelt, die Stadt neu gedacht und zahlreiche Projekte umgesetzt. So entstehen nach und nach aus Wohngebäuden der 1960er-Jahre moderne und attraktive Wohnangebote. Erfahrungen aus den ersten Sanierungen fließen in weitere Projekte ein. Nachträglich angebaute Balkone, Aufzüge mit Laubengängen, ein verbesserter Schallschutz und neue Wohnungsschnitte zeigen, wie Bestandsgebäude zukunftsfähig gemacht werden können. Aktuell wird diese gemeinsame Stadtgestaltung im Rahmen der Landesgartenschau sichtbar: Mit dem „Blumenblock“ haben die Partner einen Wohnblock in ein außergewöhnliches Ausstellungsobjekt verwandelt. Neben den floralen Gestaltungen bietet eine original erhaltene Nostalgiewohnung spannende Einblicke in das Wohnen vergangener Jahrzehnte. Vor Ort tauschten sich @[Tino Hartlep] von der WVL und Jörg Schiering von der LWG mit Landrätin Dr. @[Marion Frant], Bürgermeister Christian Zwingmann, Staatssekretär @[Dr. Tobias J. Knoblich], GdW-Präsident Axel Gedaschko und vtw-Verbandsdirektor Frank Emrich über die erfolgreiche Stadt- und Quartiersentwicklung in Leinefelde aus. Leinefelde zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen über Jahrzehnte hinweg gemeinsam an einer Vision arbeiten. #Sommertour #Leinefelde #Wohnungswirtschaft #Bestandsentwicklung #Stadtentwicklung #Quartiersentwicklung #Landesgartenschau

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