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Kommunale Wärmeplanung: Ergebnispapier des Stakeholder-Dialogs veröffentlicht

Bonn – Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat am 18. August das Ergebnispapier des Stakeholder-Dialogs zur kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht. Die Empfehlungen zeigen, wie Bund, Länder und Kommunen mit der Wärmeplanung gemeinsam einen Beitrag zur Wärmewende leisten können.

21. August 2025
BBSR/Claudius Pflug
Teilnehmende der Abschlussveranstaltung des Stakeholder-Dialogs am 11. Juni 2025 in Berlin.(c)Claudius Pflug/Berlin

Das BBSR hatte im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) die Steuerung des Dialog-Prozesses übernommen. Beteiligt waren auch die Deutsche Energie-Agentur (dena) und das Kompetenzzentrum Wärmewende (KWW). In einer Reihe von Fachworkshops haben Stakeholder aus Kommunen, Landesbehörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft kontinuierlich ihre Erfahrungen, Bedarfe und Lösungsvorschläge eingebracht, um die Wärmeplanungspraxis schnell voranzubringen und gemeinsam Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Das Ergebnispapier enthält Kernbotschaften aus den vier thematischen Arbeitsgruppen des Stakeholder-Dialogs. Sie stellen eine Zusammenfassung wesentlicher Handlungsempfehlungen dar:

1. Datenerhebung und -bereitstellung vereinfachen

– Aufbau einer bundesweit einheitlichen, zentral zugänglichen Datenbasis zur Bestands- und Potenzialanalyse für die Wärmeplanung.

– Einheitliche und praxisgerechte Erfassung der Ergebnisdaten kommunaler Wärmepläne.

2. Kleine Kommunen gezielt unterstützen

– Bereitstellung von Argumentations- und Arbeitshilfen für kleine Kommunen, um Akzeptanz und Effizienz zu erhöhen.

– Prüfung einer Vereinfachung der Verzahnung zwischen Wärmeplanungsgesetz und Gebäudeenergiegesetz.

3. Bauplanungsrechtliche Instrumente besser nutzbar machen

– Praxisleitfaden zu Flächennutzungs- und Bebauungsplänen an der Schnittstelle zur Wärmeplanung.

4. Genossenschaften beim Aufbau kleiner Wärmenetze fördern

– Beratende und administrative Unterstützung sowie Prüfung von Bürgschaften.

5. Abstimmung der Wärmeplanung mit der Energieinfrastruktur verbessern und stärker koordinieren

– Leitfäden, Schulungen und gemeinsame Ausgangsdaten für Kommunen und Netzbetreiber.

6. Quartierslösungen gezielt einsetzen

– Praxisleitfaden und Förderprogramme zur schnelleren Umsetzung treibhausgasneutraler Wärmeversorgung.

Das BBSR wird den Prozess der kommunalen Wärmeplanung weiterhin mit Analysen und Datenaufbereitungen begleiten. (schla)

Das vollständige Ergebnispapier finden Sie unter www.bbsr.bund.de im Bereich Veröffentlichungen

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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