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KI in der Wohnungswirtschaft: Fishbowl-Diskussion mit GdW-Hauptgeschäftsführerin

„Wir müssen den KI-Geist aus der Flasche lassen“ – unter diesem Titel fand am 17. Juli eine lebhafte Fishbowl-Diskussion in der Galerie Scherben in Berlin statt. Im Fokus: Die Rolle Künstlicher Intelligenz in der Wohnungswirtschaft und ihre Potenziale für eine nachhaltige, soziale und zukunftsfähige Gestaltung von Wohnraum.

31. Juli 2025
Unternehmensgruppe Krebs
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Mit dabei war unter anderem Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. In der Diskussion hob sie hervor, wie wichtig digitale Technologien für den Klimaschutz sind. „Digitale Heizungssteuerung, digitale Thermostate und digitale Anlagentechnik spielen eine herausragende Rolle. Sie erreichen CO₂-Einsparungen zwischen 20 und 30 Prozent bei geringen Investitionskosten“, so Esser. Zugleich sprach sie sich für klare Strategien zur intelligenten Datennutzung aus.

Einigkeit herrschte darüber, dass KI und Digitalisierung kein Selbstzweck sind. Vielmehr müssen sie konkrete gesellschaftliche Herausforderungen adressieren – von der alternden Bevölkerung über steigende Energiekosten bis hin zu ökologischen Anforderungen. (zeis)

Wer in eine Solaranlage investiert, soll künftig draufzahlen. Klingt paradox? Ist es auch. Mit dem aktuellen Festlegungsentwurf zur Netzentgeltreform steht ein grundlegender Kurswechsel im Raum: Betreiber von Solaranlagen sollen künftig einen zusätzlichen pauschalen Aufschlag von bis zu 165 €/Jahr zahlen – unabhängig von der tatsächlichen Netznutzung und unabhängig von der Anlagenleistung. Auch bestehende Anlagen wären betroffen. Aus Sicht der Wohnungswirtschaft ist das problematisch: Prosumer leisten über ihren zusätzlichen Netzstrombezug, etwa durch Wärmepumpe und E-Auto, bereits heute einen erhöhten Beitrag zur Netzfinanzierung. Ein pauschaler Aufschlag, der weder nach Leistung noch nach netzdienlichem Verhalten differenziert, wird dieser Realität nicht gerecht. Besonders kritisch: Im Mehrfamilienhaus würde jede Wohnung belastet und die gerade erst eingeführte Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung damit vielfach unwirtschaftlich. Hinzu kommt der rückwirkende Eingriff in Bestandsanlagen: ein Vertrauensbruch gegenüber all jenen, die auf verlässliche Rahmenbedingungen gesetzt haben. In einem gemeinsamen Appell mit weiteren Verbänden, wie dem @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] und @[Haus & Grund Deutschland e.V.] hat der GdW die @[Bundesnetzagentur] daher aufgefordert, auf einen pauschalen Prosumer-Aufschlag zu verzichten. Wenn eine zusätzliche Beteiligung unvermeidbar ist, sollte sie sich an der vereinbarten Einspeisekapazität orientieren. Verursachungsgerecht, bürokratieärmer und mit Bestandsschutz. Die Energiewende braucht Anreize, keine zusätzlichen Hürden. Den gemeinsamen Appell finden Sie hier: https://lnkd.in/eDbhd-WY #Netzentgelte #Energiewende #Photovoltaik #Wohnungswirtschaft #Energiepolitik @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] @[Haus & Grund Deutschland e.V.] @[Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)] @[ZVEH] @[BVES Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V.] @[DGRV] @[Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. (DGS)] @[Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke e.V. (BDW)] @[Bündnis Bürgerenergie]

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