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Keine Spur von Fachkräftemangel am EBZ Berufskolleg

Bochum – Seit Jahren bricht das EBZ Berufskolleg den eigens aufgestellten Rekord: Von Jahr zu Jahr werden es mehr angehende Immobilienprofis, die an der größten Ausbildungsstätte der Immobilienwirtschaft ihre Karriere in eine spannende Branche starten.

10. September 2025
Sascha Krelau
sascha kreklau

Dieses Jahr hieß das Schulleitungsteam 1660 Schüler willkommen. „Unser Anspruch ist es, Unterrichtsinhalte so zu gestalten, dass sie unmittelbar an den Anforderungen der Branche ausgerichtet sind. Die stetig wachsenden Schülerzahlen verstehen wir dabei als Bestätigung und zugleich als Motivation“, erklärte Dr. Christoph Winkler, Schulleiter des EBZ Berufskollegs.

Ein Schlüssel zum Erfolg liegt in der engen Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben. „Für das Vertrauen der Unternehmen möchten wir uns herzlich bedanken. Der intensive Austausch ermöglicht uns, den angehenden Immobilienprofis neben fundiertem Fachwissen auch die entscheidenden Handlungskompetenzen mitzugeben“, so Ines Leistenschneider, stellvertretende Schulleiterin.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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