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Jahrestagung 2025 des Kompetenzzentrums Großsiedlungen

Halle (Saale) – Am Donnerstag, den 11. Dezember 2025, lädt das Kompetenzzentrum Großsiedlungen zu seiner Jahrestagung in Halle (Saale) ein. Unter dem Titel „Kleine Großsiedlungen in kleinen Städten – Siedlungstyp mit Perspektive oder Auslaufmodell?“ richtet sich die Tagung an Fachleute aus Wohnungswirtschaft, Stadtplanung, Kommunalverwaltung und sozialen Trägern.

30. Oktober 2025
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Die Diskussion über die Zukunft von Großsiedlungen konzentriert sich bislang überwiegend auf große Wohngebiete in Groß- und Mittelstädten. Dort stehen aufgrund der Anforderungen an Erneuerung, soziale Integration und Infrastruktur bundesweit größere Projekte im Fokus. In den kleinen Städten und im ländlichen Raum hingegen gerieten die dort errichteten „kleinen“ Großsiedlungen bisher eher in den Hintergrund.

Mittlerweile hat sich die politische Zuwendung zu kleinen Städten und ländlichen Regionen verstärkt. Ein Beispiel dafür ist die vom Bund initiierte Gründung der Kleinstadt-Akademie in Wittenberge, die zeigt, dass die Bundespolitik die Bedeutung einer ausgewogenen Siedlungsstruktur erkannt hat und den ländlichen Raum gezielter unterstützen möchte. In diesem Kontext rückt auch die Perspektive der in kleinen Städten seriell errichteten, mehrgeschossigen Wohnensembles in ein neues Licht.

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#Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität – aber wichtige Chancen bleiben ungenutzt 🏗️🌡️ Das Gebäudemodernisierungsgesetz wurde heute in zweiter und dritter Lesung im #Bundestag und anschließend im #Bundesrat beschlossen. Positiv ist, dass damit grundsätzlich wieder mehr #Technologieoffenheit und #Flexibilität geschaffen wird. Doch aus Sicht der sozial orientierten #Wohnungswirtschaft bleibt das Gesetz weit hinter den Anforderungen der Praxis zurück. Die zentralen Kritikpunkte im Überblick: ❌ Fehlender #Flottenansatz: Statt jedes Gebäude isoliert betrachten zu müssen, brauchen wir die Möglichkeit, Investitionen über Bestände und #Quartiere hinweg zu steuern. So könnten wir dort sanieren, wo jeder investierte Euro die maximale #CO₂-Einsparung bringt. ❌ Verzerrte Kostenaufteilung: Die vorgesehene pauschale Beteiligung der sozial orientierten #Wohnungsunternehmen an #Energiekosten bricht mit dem bewährten CO₂-#Stufenmodell. Unternehmen werden für Kosten in die Pflicht genommen, die sie weder verursachen noch beeinflussen können – das setzt völlig falsche Anreize. ❌ #Bürokratie-Monster statt Beschleuniger: Neue Informations-, Dokumentations- und Vorlagepflichten erhöhen den Verwaltungsaufwand massiv, statt #Modernisierungen schneller und wirtschaftlicher zu machen. ❌ #Planungsunsicherheit durch Förderkürzungen: Dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude (#BEG) kurzfristig gekürzt wird – gerade für Mehrfamilienhäuser –, trifft genau die Unternehmen, die den sozialen Wohnungsbestand klimaneutral transformieren müssen. Zudem gilt: #Ordnungsrecht und #Förderung müssen Hand in Hand gehen. Höhere gesetzliche Anforderungen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie von einer verlässlichen und auskömmlichen Förderkulisse begleitet werden.

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