ista und GdW kooperieren: Heizungssteuerung HeatPilot für Mitgliedsunternehmen zu besonderen Konditionen
„Die Wärmewende im Gebäudebestand ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit – und sie beginnt im Heizungskeller“, sagte Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW. Mit der Kooperation will der Verband seinen Mitgliedsunternehmen den Zugang zu einer automatisierten Heizungssteuerung erleichtern. Esser sieht darin einen Ansatz, den Betrieb bestehender Anlagen auch ohne umfassende Gebäudesanierung zu verbessern.
Nach Angaben von Detlev Bruns, CSO bei ista, setzt HeatPilot an der Einstellung und Regelung bestehender Heizungsanlagen an. Die Steuerung ermittelt eine auf die jeweilige Liegenschaft abgestimmte Heizkurve und passt den Betrieb anhand von Wetter- und Sensordaten dynamisch an den Bedarf an. Dadurch sollen unnötiger Energieverbrauch und damit verbundene Kosten und CO₂-Emissionen verringert werden.
Bedarfsgerechte Steuerung bestehender Heizungsanlagen
HeatPilot ergänzt die vorhandene Anlagentechnik um eine automatisierte Steuerung. Nach Angaben von ista kann die Lösung bei verschiedenen gängigen Heizungsanlagen und Energieträgern eingesetzt werden. Der Heizbetrieb wird dabei fortlaufend an den ermittelten Wärmebedarf angepasst.
Wie viel Heizenergie sich damit einsparen lässt, hängt unter anderem vom bisherigen Anlagenbetrieb, dem Gebäudezustand und der Nutzung ab. Eine belastbare Bewertung erfordert einen Vergleich unter Berücksichtigung von Witterung, Nutzungsänderungen und vergleichbaren Raumtemperaturen. Die damit verbundene CO₂-Minderung hängt zusätzlich vom eingesetzten Energieträger und dessen Emissionsfaktor ab.
Servicegebühr orientiert sich am ermittelten Einsparpotenzial
Die Hardware wird direkt mit den vorhandenen Geräten wie Heizpumpen, Mischventilen und der bestehenden Steuerung verbunden. Nach Angaben von ista umfasst die Servicegebühr unter anderem die erforderliche Hardware, deren Anbindung und die Bereitstellung der Daten im Dashboard. Deren Höhe richtet sich nach dem individuellen Einsparpotenzial sowie der Komplexität des Heizsystems beziehungsweise der Installation.
Für das beschriebene Preismodell setzt ista 50 Prozent des ermittelten finanziellen Einsparpotenzials als Servicegebühr an. Wird beispielsweise ein Einsparpotenzial von 2.000 Euro pro Jahr zugrunde gelegt, beträgt die jährliche Servicegebühr 1.000 Euro. Das Rechenbeispiel beruht auf einer Prognose und belegt keine tatsächlich erzielte Nettoersparnis. Diese ergibt sich erst aus den realisierten Kosteneinsparungen abzüglich der Servicegebühr und gegebenenfalls weiterer anfallender Kosten.
Bei mehreren Liegenschaften wird GdW-Mitgliedsunternehmen ein Rabatt in Form eines Mengenbonus gewährt.
Angaben zur Heizungsanlage als Grundlage für den Einstieg
Für eine erste Einschätzung nutzt ista einen formularbasierten Quick-Start-Guide. Abgefragt werden insbesondere der bisherige Energieverbrauch, der Wärmeerzeuger, die vorhandene Heizungssteuerung und die Anzahl der Heizzentralen. Nach Angaben von Felix Geisler, Product Manager für HeatPilot bei ista, dienen diese Informationen dazu, das Einsparpotenzial und die Voraussetzungen für den Einsatz zu bewerten.
„Die Inbetriebnahme vor Ort erfolgt in der Regel binnen 10 bis 14 Wochen nach Beauftragung“, sagte Geisler. (alt/zeis)
Die im Kooperationsvertrag vereinbarten Leistungen sind an eine Mitgliedschaft im GdW geknüpft. Interessierte Wohnungsunternehmen im GdW finden Informationen zum Angebot bei ista unter https://ista.ly/gdw