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GdW-Vorstand Dr. Christian Lieberknecht bei der Jahrestagung des DV

Am 2. Oktober 2025 fand die Jahrestagung des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV) in Berlin statt. Im Mittelpunkt der Tagung standen die Infrastrukturentwicklung vom Quartier bis zur Stadtregion sowie unterschiedliche Facetten der Infrastrukturentwicklung – nachhaltige Mobilität, die Aufwertung öffentlicher Räume, soziale, kulturelle, Bildungs- und Sportinfrastrukturen, grüne und blaue Infrastrukturen sowie die Transformation der Energieversorgung im Zuge der Wärmewende.

23. Oktober 2025
Michael Wendt, Offenblende
Michael Wendt, Offenblende

In seinem Impuls unterstrich Dr. Christian Lieberknecht, Vorstand des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts. Er ließ Erkenntnisse der aktuellen Studie zu überforderten Quartieren einfließen und sprach sich für die enorme Bedeutung lokaler Infrastrukturen für stabile Wohnquartiere aus: „Wir müssen die Herausforderungen erkennen, dürfen sie aber nicht überdramatisieren, sondern einfach mit entsprechenden Maßnahmen konsequent angehen, um überforderte Quartiere zurückzuholen.“ (zeis)

🏢 #Förderreform bremst #Klimaschutz und belastet Millionen Mieterinnen und Mieter Die geplante Reform der #Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) benachteiligt den vermieteten Mehrfamilienhausbestand massiv. In einem Brief an Ministerin @[Katherina Reiche] und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages macht die sozial orientierte #Wohnungswirtschaft deutlich: Damit werden die #Klimaziele, die #Investitionsfähigkeit der #Wohnungsunternehmen und das #bezahlbareWohnen gefährdet. Besonders gravierend ist die Kürzung bei energetischen Einzelmaßnahmen: Bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen sinkt die förderfähige Kostenbasis von bisher 360.000 Euro auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 57,5 Prozent. GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] warnt: „Die #Bundesregierung kürzt die Förderung genau dort am stärksten, wo die größten #CO₂-Einsparungen erzielt werden können und wo die meisten Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen wohnen. Das ist weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.“ Auch die Förderung von #Effizienzhaus-Sanierungen bleibt hinter dem Notwendigen zurück. Wir fordern, den Bonus für sogenannte #WorstPerformingBuildings auf den Effizienzhausstandard 85 auszuweiten und die Anreize für das Erreichen von EH 70 deutlich zu verbessern. Nur so können wirtschaftliche Sanierungsschritte und das #SerielleSanieren wirksam in die Breite gebracht werden. Unsere zentralen Forderungen: ➤ Rücknahme der massiven Förderkürzungen bei #Mehrfamilienhäusern ➤ Gleichstellung von Mietern und vermieteten Wohnungsbeständen ➤ Einführung eines #Sozialbonus für bezahlbare Wohnungsbestände ➤ bessere Förderung für #WorstPerformingBuildings ➤ langfristig verlässliche #Förderbedingungen ➤ #Härtefallregelung für Betroffene der überlasteten KfW-Plattform „Die #Wärmewende darf nicht zur Förderwende zulasten der #Mieter werden“, so Gedaschko. „Diese Kürzungen sparen nicht beim Klimaschutzhaushalt. Sie sparen beim #Klimaschutz selbst.“

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