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GdW News

26. März 2026
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Deutscher Bauherrenpreis: Auswahl für die nächste Runde steht fest

Die Suche nach den besten Wohnbauprojekten Deutschlands geht in die nächste Phase. Am 20. und 21. März 2026 tagte im Deutschen Architekturzentrum (DAZ) in Berlin das Auswahlgremium für den Deutschen Bauherrenpreis. Nach zwei intensiven Tagen stehen nun die 66 Projekte fest, die an die Jury weitergegeben werden – aus insgesamt 176 eingereichten Arbeiten.

Im April wird die Jury über die Nominierten und Preisträger entscheiden. Die feierliche Preisverleihung findet am 29. Juni 2026 auf dem EUREF-Campus im Rahmen des WohnZukunftsTages des Spitzenverbandes de Wohnungswirtschaft GdW statt. Der Preis würdigt Projekte, die zeigen, wie innovativer und nachhaltiger Wohnraum heute realisiert wird.

Weitere Informationen zum Deutschen Bauherrenpreis finden Sie unter www.deutscherbauherrenpreis.de

Das Auswahlgremium der drei Auslober: GdW, Bund Deutscher Architektinnen und Architekten und Deutscher Städtetag.

🚨 „Ein Frontalangriff auf die sozialverträgliche Wärmewende.“ Mit diesen deutlichen Worten kritisiert GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf SPIEGEL.de die Kürzungen bei der BEG-Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Das Beispiel der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] macht die Dimension der Folgen für sozial orientierte Wohnungsunternehmen deutlich: Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer erklärt, dass sie die Zahl der klimaschonenden Sanierungen in ihrem Unternehmen von rund 1.300 auf 2.000 Wohnungen steigern und dafür jährlich 100 Millionen Euro investieren will. Infolge der abrupten Förderkürzung im Juli müssen bereits fertige Sanierungspläne jetzt aber neu kalkuliert werden und können teilweise nicht mehr umgesetzt werden. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, in denen der überwiegende der rund Mieterhaushalte mit häufig mittleren und niedrigen Einkommen lebt, trifft es besonders hart: Bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen sinken die förderfähigen Kosten von 360.000 auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 58 Prozent. Gleichzeitig entfallen in der Regel die Tilgungszuschüsse für die wichtigen Effizienzhausstandards EH 70 EE und EH 85 EE. „Was gestern noch wirtschaftlich knapp darstellbar war, ist heute vielfach nicht mehr finanzierbar“, bringt Axel Gedaschko die Situation auf den Punkt. Die Folgen: weniger Sanierungen, fehlende Planungssicherheit und zusätzliche Belastungen für Mieterinnen und #Mieter. Dabei liegt die Sanierungsrate im Wohngebäudebestand bereits heute bei nur 0,67 Prozent. Für das Erreichen der Klimaziele wären rund zwei Prozent notwendig. Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit und eine Förderung, die den Realitäten vermieteter Mehrfamilienhäuser gerecht wird – keine Kürzungen, die Investitionen verhindern. Zum ausführlichen Beitrag auf SPIEGEL Online (SPIEGEL+): https://lnkd.in/gVAFwQAv #GdW #Wohnungswirtschaft #Gebäudeförderung #BEG #Wärmewende #BezahlbaresWohnen #Klimaschutz

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