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Förderprogramm „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ ausgeschöpft

Berlin – Die Mittel für das Bundesprogramm zur Förderung von barrierearmem Wohnen sind seit dem 30. Juli ausgeschöpft, wie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mitteilte. Bisher können damit 2026 rund 26.800 Wohnungen barrierereduziert umgebaut werden.

6. August 2026
barrierefreie Dusche

Mit dem von der KfW durchgeführten Förderprogramm wurden bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden gefördert, um Barrieren im Wohnungsbestand reduzieren zu können, wie z. B. der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen. Das ermöglicht es Menschen, trotz Mobilitätseinschränkung im eigenen Zuhause wohnen zu bleiben.

Informationen zum Programm „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ (gefördert in Altersgerecht Umbauen):

Für das Jahr 2026 standen Programmmittel in Höhe von 50 Millionen Euro für Maßnahmen zur Barrierereduzierung zur Verfügung.

Für einzelne Maßnahmen wurden Zuschüsse in Höhe von 10 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 2.500 Euro) erteilt. Wer sein Haus zum Standard „Altersgerechtes Haus” umbaute, bekam 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 6.250 Euro) von der KfW erstattet.

Seit dem 8. April 2026 wurden Zusagen für rund 26.800 Wohneinheiten aus rund 21.400 Anträgen mit einem Volumen von rund 46,1 Millionen Euro erteilt. Im Durchschnitt wurde jede Wohneinheit mit rund 1.720 Euro gefördert.

Das Programm ist als Objektförderung angelegt, das heißt, die barrierearme Wohnung steht auch nach dem Auszug der ursprünglichen Mieter oder Eigentümer neuen Bewohnern zur Verfügung.⇒(tot)

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