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Expo Real 2024

Wohnungswirtschaft auf der Expo Real 2024: Starke Stimme für bezahlbares WohnenMünchen/Berlin – Die Eröffnungsrunde am Stand der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) auf Europas größter Immobilienmesse Expo Real in München startete mit einer zentralen Forderung: Die Liquidität von Wohnungs- und Immobilienunternehmen muss gesichert werden. In der Runde mit Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und vielen weiteren Gesprächen im Verlauf der Messe vom 7. bis 9. Oktober 2024 waren sich die Teilnehmer einig, dass bezahlbares Wohnen nur mit starker Unterstützung auch von staatlicher Seite funktionieren wird.

4. November 2024
messe muenchen
Messe München GmbH

Die Ampel-Koalition auf Bundesebene ist im Endspurt – was kann die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft von ihr noch erwarten? Fakt ist: Neu gebaut werden kann in der Wohnungswirtschaft nur noch, wenn ein Grundstück bereits vorhanden ist oder die soziale Wohnraumförderung ins Spiel kommt. Deshalb muss Wohnungsbau in Gebieten mit nachgewiesenem Wohnraummangel einen gesetzlichen Vorrang bekommen, forderte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, in einer abwechslungsreichen Runde mit Bundesbauministerin Klara Geywitz und den Präsidenten der BID-Verbände im Expo Real Forum. Konsens in der Runde: Damit künftig überhaupt noch Geld für die notwendige klimagerechte Transformation da ist, muss unbedingt in Richtung CO2-Senkung statt wie bislang einseitig auf teure Gebäudeeffizienz gedacht werden.

E wie einfach muss zum Prinzip werden

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Wer in eine Solaranlage investiert, soll künftig draufzahlen. Klingt paradox? Ist es auch. Mit dem aktuellen Festlegungsentwurf zur Netzentgeltreform steht ein grundlegender Kurswechsel im Raum: Betreiber von Solaranlagen sollen künftig einen zusätzlichen pauschalen Aufschlag von bis zu 165 €/Jahr zahlen – unabhängig von der tatsächlichen Netznutzung und unabhängig von der Anlagenleistung. Auch bestehende Anlagen wären betroffen. Aus Sicht der Wohnungswirtschaft ist das problematisch: Prosumer leisten über ihren zusätzlichen Netzstrombezug, etwa durch Wärmepumpe und E-Auto, bereits heute einen erhöhten Beitrag zur Netzfinanzierung. Ein pauschaler Aufschlag, der weder nach Leistung noch nach netzdienlichem Verhalten differenziert, wird dieser Realität nicht gerecht. Besonders kritisch: Im Mehrfamilienhaus würde jede Wohnung belastet und die gerade erst eingeführte Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung damit vielfach unwirtschaftlich. Hinzu kommt der rückwirkende Eingriff in Bestandsanlagen: ein Vertrauensbruch gegenüber all jenen, die auf verlässliche Rahmenbedingungen gesetzt haben. In einem gemeinsamen Appell mit weiteren Verbänden, wie dem @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] und @[Haus & Grund Deutschland e.V.] hat der GdW die @[Bundesnetzagentur] daher aufgefordert, auf einen pauschalen Prosumer-Aufschlag zu verzichten. Wenn eine zusätzliche Beteiligung unvermeidbar ist, sollte sie sich an der vereinbarten Einspeisekapazität orientieren. Verursachungsgerecht, bürokratieärmer und mit Bestandsschutz. Die Energiewende braucht Anreize, keine zusätzlichen Hürden. Den gemeinsamen Appell finden Sie hier: https://lnkd.in/eDbhd-WY #Netzentgelte #Energiewende #Photovoltaik #Wohnungswirtschaft #Energiepolitik @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] @[Haus & Grund Deutschland e.V.] @[Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)] @[ZVEH] @[BVES Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V.] @[DGRV] @[Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. (DGS)] @[Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke e.V. (BDW)] @[Bündnis Bürgerenergie]

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