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Der Bau-Turbo – richtiger Schritt der Mut zur Umsetzung braucht

26. Juni 2025
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Kommentar von Carsten Herlitz, Justiziar des GdW

„Schnell mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist eine Priorität der neuen Bundesregierung. Mit dem „Bau-Turbo“ erhalten die Kommunen die Möglichkeit, Genehmigungsverfahren zu straffen, indem sie von Bebauungsplänen abweichen können“, heißt es von der neuen Bundesbauministerin Verena Hubertz unter der Überschrift „Wir zünden den Bau-Turbo – weil jedes Zuhause zählt“. Endlich kommt er also, der Bau-Turbo, der nach langer Diskussion und auch auf Betreiben des GdW schon 2023 von der Ampel auf den Weg gebracht worden ist und dann in der Versenkung verschwand. Der Bau-Turbo ist ein wichtiges Signal in die Branche. Er ist aber auch eine Aufforderung an die Kommunen, von diesem neuen Instrument gebrauch zu machen. Ohne die Kommunen wird es nicht gehen. Sie sind am Ende Herr des Verfahrens, was aufgrund der kommunalen Planungshoheit auch richtig ist. Unabhängig der sachlichen und personellen Ausstattung der Bauämter, braucht es jetzt Mut, den Bau-Turbo auch umzusetzen – auch wenn der Bau-Turbo durchaus einige bürokratische Hürden enthält. Dieser Mut müsste belohnt werden: Die Bundesregierung sollte einen Preis für die Kommunen ausloben, die den Turbo als Erstes umsetzen.

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Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für Februar 2026 lassen zunächst aufatmen: Mit rund 22.200 genehmigten Wohnungen verzeichnen wir ein Plus von 24,1% gegenüber dem Vorjahr. Besonders bei den Mehrfamilienhäusern (+18%) zeigt sich eine vorsichtige Stabilisierung. Doch der Schein trügt. Wie #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] treffend warnt, spiegeln diese Zahlen noch den Trend vor der Eskalation im Nahostkonflikt wider. Die Realität auf den Baustellen sieht heute schon wieder anders aus: ⚡ Kostenexplosion: Fehlende Festpreise und Engpässe bei Baustoffen. 📈 Geopolitische Risiken: Die Lage an der Straße von Hormus belastet die Lieferketten massiv. 📊 Zinsdruck: Das Niveau bleibt hoch und würgt die Finanzierbarkeit ab. Was jetzt passieren muss: Damit aus der Erholung keine „Vollbremsung“ wird, fordert die Wohnungswirtschaft einen radikalen Perspektivwechsel: 🟣 „Fast Lane“ für den Wohnungsbau: Wohnraum muss als überragendes öffentliches Interesse gesetzlich verankert werden, um Genehmigungsprozesse massiv zu beschleunigen. 🔵 „E wie einfach“: Wir brauchen einen rechtssicheren Basisstandard statt überhöhter technischer Anforderungen. 🟢 Planungssicherheit: Behörden benötigen den Mut und die rechtliche Freiheit, schneller und standardisierter zu entscheiden. https://lnkd.in/duDzhPa4

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