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Branchentreff in Hannover: Real Estate Arena 2025

Hannover – Die Real Estate Arena 2025 findet am 14. und 15. Mai in Hannover statt. Unter dem Motto „mutig.kontrovers.nah dran“ wird die Immobilienmesse und Zukunftskonferenz am 14. und 15. Mai 2025 in Hannover die zentralen Themen der Branche in den Fokus rücken: von Wohnungsbau und Projektfinanzierung über Innovation und Digitalisierung bis hin zur Transformation zu mehr Nachhaltigkeit. Es werden mehr als 375 Aussteller und mehr als 7.500 Besucher erwartet.

3. April 2025
Rainer Jensen
Rainer Jensen

Einer der zentralen Schwerpunkte der Real Estate Arena ist das Thema Wohnungsbau. Zum vierten Mal ist die sozial orientierte Wohnungswirtschaft mittendrin. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw) werden sich im kommenden Mai wieder im WohWi-Quartier präsentieren und dort die drängendsten Herausforderungen erörtern. „Die Real Estate Arena ist und bleibt für uns eine der wichtigsten Netzwerkveranstaltungen. Sie bietet uns und allen Partnern der Wohnungswirtschaft die Gelegenheit, Lösungsmöglichkeiten für die zahlreichen aktuellen Probleme intensiv zu diskutieren“, sagte vdw-Verbandsdirektorin Dr. Susanne Schmitt.

Nach ihren Worten stehen die bundesweit rund 3.000 Wohnungsgenossenschaften und kommunalen Wohnungsgesellschaften unter enormem Handlungsdruck, sowohl die angestrebten Klimaziele zu erreichen als auch das Angebot an bezahlbarem Wohnraum für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen in begehrten Ballungszentren und in ländlichen Räumen auszuweiten. „Dazu sind neue Partnerschaften nötig, die wir auf der Real Estate Arena finden. Zum Beispiel bei den Architekten und Planern, aber natürlich auch im Bereich von Digitalisierung und PropTechs. Auch im politischen Raum hat die Messe längst an Bedeutung gewonnen. Ich erinnere nur an den ersten Norddeutschen Wohngipfel, zu dem sich die fünf norddeutschen Bauminister bei der vorigen Real Estate Arena im WohWi-Quartier getroffen haben“, sagte Dr. Schmitt.

Auch der Lebensmitteleinzelhandel wird auf der Real Estate Arena 2025 wieder stark vertreten sein. Führende Lebensmittelhändler wie Edeka, Netto, Kaufland, Lidl, Rewe, Penny, denn’s Biomarkt und Rossmann haben sich bereits angemeldet. Darüber hinaus beweist die jährlich wachsende Präsenz des Bau- und Facility Management-Sektors, dass der ganzheitliche Ansatz der Real Estate Arena in der Immobilien-und Baubranche auf wachsendes Interesse trifft. Denn eine spartenübergreifende Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette Immobilie schafft neue Renditepotenziale.

Ein weiterer Fokus der kommenden Real Estate Arena liegt auf den Themen Digitalisierung und Innovationen in der Immobilienwirtschaft. Durch die enge Zusammenarbeit mit blackprintpartners werden beide Themen in der Zukunftskonferenz als auch in der PropTech Area in den Mittelpunkt gerückt. Blackprint ist seit Jahren das führende Netzwerk für Transformation, Digitalisierung und Innovation in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Zahlreiche Startups und PropTechs werden ihre technologischen Lösungen bei Europas größtem Live-Pitch-Event präsentieren und sich für das Finale des PropTech Germany Award qualifizieren.

Zudem werden unter dem inhaltlichen Dach Smart City kommunale Fragestellungen mit Blick auf die Immobilien- und Baubranche eine noch stärkere Rolle spielen als in den Vorjahren – zum einen, weil sich bereits zahlreiche kommunale Wirtschaftsförderungen aus ganz Deutschland angemeldet haben; zum anderen tagt zeitgleich auf dem Messegelände in Hannover die Hauptversammlung des Deutschen Städtetages. Dazu werden fußläufig von der Real Estate Arena entfernt rund 1.500 kommunale Entscheider erwartet. Aus diesem Grund wird es im Programm der Real Estate Arena Angebote geben, die gezielt auf die Interessen und Bedarfe von Kommunen zugeschnitten sind. (bri)

Interessierte Unternehmen können noch bis Ende Oktober von den Frühbucherpreisen profitieren. Die Anmeldung ist einfach unter www.real-estate-arena.com möglich.

#Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität – aber wichtige Chancen bleiben ungenutzt 🏗️🌡️ Das Gebäudemodernisierungsgesetz wurde heute in zweiter und dritter Lesung im #Bundestag und anschließend im #Bundesrat beschlossen. Positiv ist, dass damit grundsätzlich wieder mehr #Technologieoffenheit und #Flexibilität geschaffen wird. Doch aus Sicht der sozial orientierten #Wohnungswirtschaft bleibt das Gesetz weit hinter den Anforderungen der Praxis zurück. Die zentralen Kritikpunkte im Überblick: ❌ Fehlender #Flottenansatz: Statt jedes Gebäude isoliert betrachten zu müssen, brauchen wir die Möglichkeit, Investitionen über Bestände und #Quartiere hinweg zu steuern. So könnten wir dort sanieren, wo jeder investierte Euro die maximale #CO₂-Einsparung bringt. ❌ Verzerrte Kostenaufteilung: Die vorgesehene pauschale Beteiligung der sozial orientierten #Wohnungsunternehmen an #Energiekosten bricht mit dem bewährten CO₂-#Stufenmodell. Unternehmen werden für Kosten in die Pflicht genommen, die sie weder verursachen noch beeinflussen können – das setzt völlig falsche Anreize. ❌ #Bürokratie-Monster statt Beschleuniger: Neue Informations-, Dokumentations- und Vorlagepflichten erhöhen den Verwaltungsaufwand massiv, statt #Modernisierungen schneller und wirtschaftlicher zu machen. ❌ #Planungsunsicherheit durch Förderkürzungen: Dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude (#BEG) kurzfristig gekürzt wird – gerade für Mehrfamilienhäuser –, trifft genau die Unternehmen, die den sozialen Wohnungsbestand klimaneutral transformieren müssen. Zudem gilt: #Ordnungsrecht und #Förderung müssen Hand in Hand gehen. Höhere gesetzliche Anforderungen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie von einer verlässlichen und auskömmlichen Förderkulisse begleitet werden.

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