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Bezahlbares Bauen ist möglich: Verbändebündnis aus Immobilien- und Bauwirtschaft fordert zügige Vorlage eines Gesetzentwurfs

7. Juli 2026
icon_immobilie04_1548x1152px_©Grand Warszawski

Berlin – Anlässlich eines gemeinsamen Vor-Ort-Termins von Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig und Bundesbauministerin Verena Hubertz bei einem Berliner Good-Pratice-Beispiel für einfaches Bauen am 7. Juli 2026 haben die Verbände der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID), der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) eine zügige
gesetzliche Verankerung des Gebäudetyps E gefordert.

Dass eine schnelle und rechtssichere Umsetzung gelingen kann, belegt ein Gutachten der Kanzlei Franßen & Nusser.

Die Verbände legen damit einen praxistauglichen Vorschlag vor, mit dem der Gebäudetyp E schnell, rechtssicher und ohne neue Bürokratie umgesetzt werden kann. Ziel ist es, einfaches, innovatives und kostengünstiges Bauen als „das neue Normal“ auf den Weg zu bringen, ohne Abstriche bei Sicherheit oder Gesundheitsschutz und ohne einen neuen Vertragstypus.

Was gebraucht wird: Damit einfaches, innovatives und kostengünstiges Bauen zum neuen Normal werden kann, muss jetzt eine schlanke gesetzliche Regelung kommen. Maßstab sollte künftig der bauordnungsrechtliche Standard sein, den die Länder bereits als sicher und ausreichend festgelegt haben. Das schafft Rechtssicherheit für alle Beteiligten und ermöglicht mehr bezahlbaren Wohnraum, ohne neue Bürokratie, zusätzliche Normenkataloge oder weitere Regelungssysteme aufzubauen.

Den Vorschlag haben die Verbände den Bundesministerinnen Hubertz und Hubig vorgelegt.

Das Potenzial ist real: bis zu 25 Prozent günstigeres Bauen

Mit dem Gebäudetyp E können Baukosten deutlich sinken, um bis zu 25 Prozent. Derzeit liegen die durchschnittlichen Bauwerkskosten bei rund 4.500 Euro pro Quadratmeter, was zu Mieten von mindestens 20 Euro pro Quadratmeter führt. Diesen Teufelskreis kann der Gebäudetyp E durchbrechen. Der Gebäudetyp E ermöglicht die generelle rechtssichere Anwendung im frei finanzierten und geförderten Wohnungsbau. ⇒(ben)

Das Gutachten finden Sie
unter www.gdw.de

Dritter Stopp unseres Hamburg-Besuchs: das Quartier Ladenbeker Dreieck. Die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille zeigt hier, was ein ganzheitlicher #Quartiersansatz in der Praxis bedeutet. Es geht nicht nur um einzelne Gebäude, sondern darum, Quartiere fit für die Zukunft zu machen – klimaneutral, resilient und lebenswert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Nahwärmenetzes mit #Geothermie. Ein wesentlicher Vorteil: eine extrem hohe Versorgungssicherheit und keine Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen. Das schafft langfristig Stabilität. Aber auch #Klimaanpassung spielt hier eine große Rolle. Die Erfahrungen aus dem Starkregen 2018 waren ein Weckruf für die Genossenschaft. Deshalb wird hier zusätzlich in Regenwassermanagement, Speicherlösungen und eine naturnahe Bepflanzung investiert, die sowohl Trockenheit als auch Starkregen besser standhält. Ein weiterer wichtiger Baustein: die Menschen mitzunehmen. Bewohner müssen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und welchen Nutzen sie langfristig bringen. Projekte wie ein Nachbarschaftsacker laden hier dazu ein, selbst aktiv zu werden. Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Die Transformation unserer Quartiere gelingt dann, wenn Klimaschutz, Klimaanpassung und soziale Teilhabe gemeinsam gedacht werden. #Wohnungswirtschaft #Klimaanpassung #Geothermie #Nahwärme #Quartiersentwicklung #Nachhaltigkeit #Stadtentwicklung #Genossenschaften

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