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BBSR veröffentlicht modernisierte Website: Leitfaden Barrierefreies Bauen 2.0

Bonn – Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat am 3. Dezember 2025, dem Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung, den vollständig überarbeiteten Leitfaden Barrierefreies Bauen 2.0 – Hinweise zum inklusiven Planen von öffentlichen Gebäuden und Arbeitsstätten veröffentlicht. Parallel dazu wurde auch die begleitende Websitewww.leitfadenbarrierefreiesbauen.deumfassend inhaltlich und gestalterisch modernisiert.

11. Dezember 2025
icon_immobilie07_1548x1152px_©PIXEL to the PEOPLE

Der neue Leitfaden überführt das seit 2014 etablierte Angebot in eine zeitgemäße Struktur. Er bietet eine klarere Gliederung der relevanten Rechtsgrundlagen sowie der daraus abgeleiteten technischen Anforderungen an bauliche Barrierefreiheit. Ein durchgängiges Nachweisverfahren unterstützt öffentliche Stellen und Planende dabei, ihre rechtlichen Verpflichtungen – etwa aus derUN-Behindertenrechtskonvention, dem Behindertengleichstellungsgesetz und baufachlichen Richtlinien – verlässlich umzusetzen.

Mehr Orientierung und einheitliche Nachweisführung

Neu ist eine umfassende Übersicht zur Koordination, Erstellung, Beteiligung und Umsetzung in den einzelnen Planungsphasen. Sie schafft eine eindeutige Rollenzuweisung und stärkt ein gemeinsames Verständnis aller am Bau Beteiligten. Damit wird Barrierefreiheit konsequent über den gesamten Planungs- und Bauprozess hinweg mitgedacht und umgesetzt. Das Konzept des Leitfadens sensibilisiert dafür, Barrieren frühzeitig zu erkennen, zu vermeiden und eine barrierefreie Baukultur nachhaltig zu fördern.

Überarbeitete Inhalte und digitale Anwendung

Der Leitfaden umfasst die Teile Grundlagen und Konzept Barrierefreiheit. Alle Handlungsfelder wurden vollständig aktualisiert und sind online verfügbar. Die modernisierte Webseite ermöglicht eine zielgenaue Filterung nach Planungsphasen, Nutzerbedarfen sowie Innen- und Außenräumen. Individuell zusammengestellte Inhalte können bequem alsPDFexportiert werden.

Ein Werkzeug für alle am Bau Beteiligten

Der Leitfaden richtet sich an Bauherren, Verwaltungen, Planende sowie Interessenvertretungen und unterstützt alle Akteure dabei, Barrierefreiheit verlässlich, rechtskonform und praxisnah umzusetzen.(schla)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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