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Millionen Personen oder 15,3 Prozent der knapp 22 Millionen Vollzeitbeschäftigten in Deutschland mussten sich Ende 2023 mit einem Niedriglohn begnügen.

27. März 2025
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Im Westen waren es knapp 2,5 Millionen Personen (13,8 Prozent), im Osten einschließlich Berlin rund 865.000 Personen (22,2 Prozent). Auf Basis der regionalen Niedriglohnschwellen waren im Westen knapp 2,8 Millionen Personen (15,4 Prozent) und im Osten gut 420.000 Personen (10,8 Prozent) betroffen. Als Niedriglohnbeschäftigte gelten Personen, die in ihrer Beschäftigung weniger als zwei Drittel des Medianentgelts aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten erzielen (Niedriglohnschwelle). Im Vergleich zu 2011, dem bisherigen Höchststand der Niedriglohnbeschäftigung, hat sich sowohl die absolute Anzahl als auch der Anteil der Niedriglohnbezieher kontinuierlich und deutlich verringert. Damals waren 4,1 Millionen Vollzeitbeschäftigte oder 21,1 Prozent im Niedriglohnsegment beschäftigt. Dabei lag die Niedriglohnschwelle im Jahr 2011 bei einem Bruttoeinkommen von 1.868 Euro pro Monat gegenüber 2.530 Euro pro Monat im Jahr 2023.

🏗️ EXPO REAL 2026: Jetzt müssen die Weichen fürs Wohnen neu gestellt werden Der Start der @[EXPO REAL (Messe München)] zeigt deutlich: Die Lage für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bleibt äußerst angespannt. Hohe Bau- und Finanzierungskosten bremsen den Neubau, Sanierung und Klimaschutz stellen die Unternehmen vor enorme Investitionen – und die Förderbedingungen haben sich in wichtigen Bereichen zuletzt sogar weiter verschlechtert. Umso wichtiger ist die Botschaft aus den vielen Diskussionsrunden und Gesprächen auf der Messe: Die #Wohnungswirtschaft will bauen, modernisieren und beim Klimaschutz vorankommen. Dafür braucht sie aber Rahmenbedingungen, unter denen #Investitionen wieder möglich werden und Wohnen bezahlbar bleibt. In verschiedenen Podiumsdiskussionen haben die GdW-Vorstände @[Axel Gedaschko] und @[Ingeborg Esser] deutlich gemacht, wo angesetzt werden muss: 🏠 Einfacher und günstiger bauen: Der #GebäudetypE beziehungsweise ein bezahlbarer #Basisstandard muss endlich rechtssicher möglich werden – ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität, aber mit weniger überzogenen Standards und Normen. Wir müssen wieder zu Kosten bauen können, die zu den Geldbeuteln der Menschen passen. 🌱 #Klimaschutz bezahlbar machen: Entscheidend ist nicht die theoretisch letzte eingesparte Kilowattstunde, sondern möglichst viel CO₂-Einsparung pro investiertem Euro. Dafür brauchen wir verlässliche Förderung, mehr wirksame Einzelmaßnahmen statt immer höherer Effizienzstandards und vor allem eine konsequente Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Klimaschutz und Bezahlbarkeit müssen zusammen gedacht werden. ⚖️ #Investitionen ermöglichen statt immer weiter regulieren: Bei der anstehenden #Mietrechtsreform brauchen wir eine Gesamtperspektive statt regulatorischem Klein-Klein. Missbrauch muss gezielt bekämpft werden – gleichzeitig brauchen Wohnungsunternehmen Investitionssicherheit für Neubau und Modernisierung. Auch die Vergesellschaftungsdebatte ist in vielen Gesprächen und Diskussionsrunden auf der Messe präsent. Klar ist: Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung. Statt Kapital für die Umverteilung bestehender Wohnungen zu binden, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu bauen und den Bestand zukunftsfähig zu machen. Die vielen Gespräche am Verbände+ Stand auf der EXPO REAL zeigen: An Ideen und Lösungsansätzen fehlt es nicht. Jetzt braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Komplexität und eine Politik, die gemeinsam mit der Praxis dafür sorgt, dass Investitionen wieder möglich werden.

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