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Wohnungswirtschaft im Westen übt Kritik an neuer Mieterschutzverordnung

Düsseldorf – Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen warnt davor, in der heute im NRW-Landtagsbauausschuss diskutierten neuen Mieterschutzverordnung ein Allheilmittel für hohe Mieten in angespannten Wohnungsmärkten zu sehen. „Rückwirkend betrachtet haben die Mietpreisbegrenzungen der vergangenen Jahre zu keiner zusätzlichen Wohnung geführt“, sagt VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter.

23. Januar 2025
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Die wahren Herausforderungen lägen bei den massiven Baukostensteigungen der letzten Jahre und einem veränderten Zinsumfeld. Die richtige politische Antwort darauf seien vor allem ein konsequentes Reduzieren der Baukosten und – gerade auf Bundesebene – eine stärkere Förderung des bezahlbaren Wohnens. Es sei wichtig, dass die Investitionsfähigkeit der Wohnungsunternehmen und -genossenschaften erhalten bleiben, um in den Wohnungsbestand zu investieren, energetisch und altersgerecht zu modernisieren und sozialen Wohnungsbau zu gewährleisten.

Klimaschutz und Investitionsfähigkeit müssen Hand in Hand gehen

Mit der Mieterschutzverordnung NRW wird unter anderem festgelegt, in welchen Kommunen die Mietpreisbremse gilt, wonach Mieten bei Mieterwechsel nicht höher als 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete angesetzt werden dürfen. „Eine Zeit lang kann es in besonders angespannten Wohnungsmärkten Mieterhaushalte entlasten, aber es darf darüber keinen Zweifel geben, die Mietpreisbremse vermindert damit auch ein Stück weit Investitionsfähigkeit der sozial orientierten Wohnungswirtschaft“, sagt Rychter. Und Investitionen seien insbesondere angesichts der angestrebten Klimaneutralität beim Wohnen enorm wichtig. „Bis 2045 müssen wir den Wohnungsbestand klimaneutral machen, das geht nicht ohne Investitionen. Die Herausforderung ist, klimaneutrales Wohnen bezahlbar hinzubekommen. Deshalb müssen Mietpreisbremse und Investitionsfähigkeit gegeneinander abgewogen werden“, erklärt Rychter.

Gewünscht hätte sich Rychter, wenn die betroffenen Verbände früher in die Erarbeitung der Mieterschutzverordnung einbezogen worden wären. Das zugrunde liegende Gutachten weise aus Sicht des VdW Rheinland Westfalen Nachbesserungsbedarf auf, was die einbezogenen Angebotsmieten angeht. „Die Datenbank-Werte seien tendenziell zu hoch. Die Angebotsmieten unserer Mitglieder liegen oft bis zu drei Euro pro Quadratmeter darunter“, so Rychter abschließend. (sta/schi)

Die #Wärmewende scheitert nicht an fehlenden Projektideen. Entscheidend ist ihre Finanzierung – und die richtige politische sowie regulatorische Rahmensetzung. Neue Wärmenetze und moderne Infrastrukturen benötigen viel Kapital und lange Planungshorizonte. Gleichzeitig beeinflussen Regulierungen, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Baukosten und Anschlussquoten die Wirtschaftlichkeit. Doch wie gelingt der praktische Übergang? Von Fragen wie dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand bis hin zur Frage, wie man Fernwärme und Wärmepumpe intelligent miteinander versöhnen kann, gibt es viel zu besprechen. Stadtwerke, Banken, Investoren und die Wohnungswirtschaft müssen daher früh klären: • Welche Projekte erfüllen die Finanzierungskriterien? • Wie lassen sich Risiken fair verteilen? • Welche Förderinstrumente und Rahmenbedingungen (wie das GMG oder die Kommunale Wärmeplanung) schaffen echte Planungssicherheit? • Wie entstehen tragfähige Refinanzierungsmodelle im Wärmemarkt? Genau diesen drängenden Fragen widmen wir uns bei der Energiemanager-Konferenz 2026 im Rahmen des Themenblocks „Positionen zum Fortgang der Wärmewende“. Wir freuen uns sehr auf den hochkarätigen Austausch und die Diskussion mit starken Expertinnen und Experten aus der Praxis: 🎙️ @[Ingeborg Esser] (Hauptgeschäftsführung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) 🎙️@[Kerstin Andreae] (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, @[BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]) 🎙️ Klaus Köhler (Partner, m3 management consulting) 🎙️ Andreas Reinhardt (Geschäftsführer, @[Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH]) https://lnkd.in/dKMhAs-f

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