Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Wohnungswirtschaft im Westen übt Kritik an neuer Mieterschutzverordnung

Düsseldorf – Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen warnt davor, in der heute im NRW-Landtagsbauausschuss diskutierten neuen Mieterschutzverordnung ein Allheilmittel für hohe Mieten in angespannten Wohnungsmärkten zu sehen. „Rückwirkend betrachtet haben die Mietpreisbegrenzungen der vergangenen Jahre zu keiner zusätzlichen Wohnung geführt“, sagt VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter.

23. Januar 2025
icon_landesverband_nrw_1548x1152px

Die wahren Herausforderungen lägen bei den massiven Baukostensteigungen der letzten Jahre und einem veränderten Zinsumfeld. Die richtige politische Antwort darauf seien vor allem ein konsequentes Reduzieren der Baukosten und – gerade auf Bundesebene – eine stärkere Förderung des bezahlbaren Wohnens. Es sei wichtig, dass die Investitionsfähigkeit der Wohnungsunternehmen und -genossenschaften erhalten bleiben, um in den Wohnungsbestand zu investieren, energetisch und altersgerecht zu modernisieren und sozialen Wohnungsbau zu gewährleisten.

Klimaschutz und Investitionsfähigkeit müssen Hand in Hand gehen

Mit der Mieterschutzverordnung NRW wird unter anderem festgelegt, in welchen Kommunen die Mietpreisbremse gilt, wonach Mieten bei Mieterwechsel nicht höher als 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete angesetzt werden dürfen. „Eine Zeit lang kann es in besonders angespannten Wohnungsmärkten Mieterhaushalte entlasten, aber es darf darüber keinen Zweifel geben, die Mietpreisbremse vermindert damit auch ein Stück weit Investitionsfähigkeit der sozial orientierten Wohnungswirtschaft“, sagt Rychter. Und Investitionen seien insbesondere angesichts der angestrebten Klimaneutralität beim Wohnen enorm wichtig. „Bis 2045 müssen wir den Wohnungsbestand klimaneutral machen, das geht nicht ohne Investitionen. Die Herausforderung ist, klimaneutrales Wohnen bezahlbar hinzubekommen. Deshalb müssen Mietpreisbremse und Investitionsfähigkeit gegeneinander abgewogen werden“, erklärt Rychter.

Gewünscht hätte sich Rychter, wenn die betroffenen Verbände früher in die Erarbeitung der Mieterschutzverordnung einbezogen worden wären. Das zugrunde liegende Gutachten weise aus Sicht des VdW Rheinland Westfalen Nachbesserungsbedarf auf, was die einbezogenen Angebotsmieten angeht. „Die Datenbank-Werte seien tendenziell zu hoch. Die Angebotsmieten unserer Mitglieder liegen oft bis zu drei Euro pro Quadratmeter darunter“, so Rychter abschließend. (sta/schi)

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 41/2026

wi_2641

WI 41/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw