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Wohnraum-Förderbilanz 2025: 20 Prozent mehr geförderte Wohnungen in NRW– Sozial orientierte Wohnungswirtschaft schafft Rekord beim Mietwohnungsneubau

Düsseldorf – Das nordrhein-westfälische Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung hat am 2. Februar 2026 gemeinsam mit der NRW.BANK die Ergebnisse der öffentlichen Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Demnach wurden insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro für die Schaffung und Modernisierung von 13.356 Wohnungen bewilligt. Besonders die Neuschaffung von Mietwohnungen konnte deutlich erweitert werden: Mit rund 1,8 Milliarden Euro wurden insgesamt 8.037 Wohneinheiten (2024: 6.726) gefördert. Das ist ein Zuwachs von 20 Prozent und der beste Wert seit 20 Jahren.

2. Februar 2026
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„Der deutliche Anstieg im geförderten Mietwohnungsneubau ist ein starkes und wichtiges Signal für die Menschen auf den angespannten Wohnungsmärkten Nordrhein-Westfalens“, erklärte dazu Alexander Rychter, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen. „Dass im Jahr 2025 rund 20 Prozent mehr Mietwohnungen gefördert wurden und damit der höchste Wert seit 20 Jahren erreicht wurde, zeigt: Die Instrumente der öffentlichen Wohnraumförderung wirken. Gerade für Mieterinnen und Mieter mit kleinen und mittleren Einkommen ist diese Entwicklung entscheidend. Mehr als 8.000 neu geförderte Mietwohnungen bedeuten konkret mehr bezahlbare Wohnungen, die für eine spürbare Entlastung auf dem Mietwohnungsmarkt sorgen.“

Neben dem starken Neubau setzten sich auch die Investitionen in die Wohnungsbestände im Rahmen der Modernisierungsoffensive fort. Im Förderjahr 2025 wurden dafür rund 300 Millionen Euro bereitgestellt, um insgesamt 2.218 Mietwohnungen und Wohnplätze zu ertüchtigen. Dabei ist der Anteil an geförderten Mietwohnungen in der Modernisierung um zehn Prozent auf 1.902 Wohneinheiten gestiegen. Die Wohnungswirtschaft schafft nicht nur neue bezahlbare Wohnungen, sondern sichert und verbessert zugleich vorhandene Bestände, was zur langfristigen Bezahlbarkeit und Wohnqualität beiträgt. Darüber hinaus wurden durch Bindungsverlängerung und Bindungserwerb insgesamt 1.732 bestehende Wohneinheiten dauerhaft zu günstigen Mieten gesichert.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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