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Landeswohnraumförderung in Baden-Württemberg zukunftsfest und investitionsfähig gestalten

Stuttgart – Der vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen hat den Beteiligten der laufenden Koalitionsgespräche Vorschläge zur Weiterentwicklung der Landeswohnraumförderung übermittelt. Zwar seien die Mittel für den geförderten Wohnungsbau in den vergangenen Jahren deutlich erhöht worden, doch reichten sie angesichts stark gestiegener Bau‑ und Finanzierungskosten weiterhin nicht aus. Entscheidend sei zudem eine verlässliche, dauerhaft tragfähige Förderstruktur.

23. April 2026
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Der vbw spricht sich für mehr Zielgenauigkeit und soziale Gerechtigkeit aus. Einkommensgrenzen und Belegung geförderter Wohnungen müssten regelmäßig überprüft werden. Eine reine Prüfung beim Wohnungsbezug bilde die heutige gesellschaftliche Realität nicht mehr ab. Ergänzend zur Objektförderung sollte daher eine einkommensorientierte Förderung eingeführt werden, um Fördermittel passgenauer einzusetzen und Fehlbelegungen zu reduzieren.

Zugleich fordert der Verband einen weiteren Ausbau und eine langfristige Absicherung der Wohnraumförderung, insbesondere durch eine 1:1‑Kofinanzierung der Bundesmittel durch das Land. Notwendig seien außerdem deutlich vereinfachte Antragsverfahren, schnellere Bearbeitungszeiten und eine bessere Abstimmung der Förderprogramme über Ressortgrenzen hinweg.

Kritik übt der vbw an zusätzlichen Hemmnissen wie der verpflichtenden Nachhaltigkeitszertifizierung bei größeren Projekten sowie am derzeitigen System der Reservierungszusagen, das in der Praxis zu Unsicherheiten und blockierten Fördermitteln führt.

Der vbw betont: Nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen, praxistauglichen Verfahren und verbesserten Finanzierungsinstrumenten kann der geförderte Wohnungsbau wieder deutlich gestärkt und bezahlbares Wohnen im Land gesichert werden. (schu)

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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