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„Bremer Weg“: Senat berät über einfacheres und kostengünstigeres Bauen

Bremen – Die Senatskommission Wohnungsbau hat am 13. Mai 2025 über die Erarbeitung eines Bremer Weges zum kosteneffizienten und zukunftsfähigen Bauen beraten. Gesucht werden Lösungen zur Senkung von Baustandards, für eine bessere Strukturierung der Bauprozesse und für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren.

15. Mai 2025
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„Unser Verband und die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungsunternehmen in Bremen und Bremerhaven (agWohnen) unterstützen die Pläne für den Bremer Weg ausdrücklich. Der Wohnungsneubau, aber auch die Sanierung der Wohnungsbestände müssen deutlich günstiger werden, um die Mieter vor noch höheren Wohnkosten zu bewahren. Wir müssen uns verbindlich auf einfachere und weniger komplizierte Baustandards verständigen, die rechtssicher realisiert werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, darf jetzt keine Zeit mehr verloren werden“, sagte Dr. Susanne Schmitt, Direktorin des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen (vdw), dazu.

Mit dem Bremer Weg knüpft der Senat an die Ergebnisse des Norddeutschen Wohngipfels an, zu dem der vdw eingeladen hatte. Dort hatten sich die fünf norddeutschen Bauminister auf die drastische Vereinfachung der Regeln fürs Bauen ausgesprochen. Die soziale Wohnungswirtschaft in Bremen verbindet mit der Erarbeitung des Bremer Weges hohe Erwartungen.

„Allerdings ist die Vereinfachung von Baustandards erst der halbe Weg. Gleichzeitig müssen die Regelungen im Werkvertragsrecht und im Mietrecht angepasst werden. Erst dann wird ein gemeinsamer Standard für einfaches Bauen auch umgesetzt werden. Ein ‚Weiter so!‘ darf es aber nicht geben, will man die angekündigten Fertigstellungszahlen und die ambitionierten Klimaschutzziele für den Gebäudebereich im Land Bremen erreichen. Schneller, einfacher, flexibler – das sind die Zutaten für eine nachhaltige Senkung der Baukosten und für den Aufschwung im Wohnungsbau“, so Schmitt. (ens)

Die #Wärmewende scheitert nicht an fehlenden Projektideen. Entscheidend ist ihre Finanzierung – und die richtige politische sowie regulatorische Rahmensetzung. Neue Wärmenetze und moderne Infrastrukturen benötigen viel Kapital und lange Planungshorizonte. Gleichzeitig beeinflussen Regulierungen, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Baukosten und Anschlussquoten die Wirtschaftlichkeit. Doch wie gelingt der praktische Übergang? Von Fragen wie dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand bis hin zur Frage, wie man Fernwärme und Wärmepumpe intelligent miteinander versöhnen kann, gibt es viel zu besprechen. Stadtwerke, Banken, Investoren und die Wohnungswirtschaft müssen daher früh klären: • Welche Projekte erfüllen die Finanzierungskriterien? • Wie lassen sich Risiken fair verteilen? • Welche Förderinstrumente und Rahmenbedingungen (wie das GMG oder die Kommunale Wärmeplanung) schaffen echte Planungssicherheit? • Wie entstehen tragfähige Refinanzierungsmodelle im Wärmemarkt? Genau diesen drängenden Fragen widmen wir uns bei der Energiemanager-Konferenz 2026 im Rahmen des Themenblocks „Positionen zum Fortgang der Wärmewende“. Wir freuen uns sehr auf den hochkarätigen Austausch und die Diskussion mit starken Expertinnen und Experten aus der Praxis: 🎙️ @[Ingeborg Esser] (Hauptgeschäftsführung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) 🎙️@[Kerstin Andreae] (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, @[BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]) 🎙️ Klaus Köhler (Partner, m3 management consulting) 🎙️ Andreas Reinhardt (Geschäftsführer, @[Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH]) https://lnkd.in/dKMhAs-f

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