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Brandenburg: Freiraum für Investitionen – Jahrespressekonferenz des BBU

Potsdam – Brandenburgs Wohnungsmärkte stehen zwischen Stabilität und Belastung: Die Mieten bleiben bezahlbar, doch die Investitionen geraten zunehmend unter Druck. Neubau verlangsamt sich, Leerstand bleibt im weiteren Metropolenraum eine Daueraufgabe – und die Sicherung des sozialen Zusammenhalts wird zur wachsenden Sorge. Zugleich hat die Politik reagiert und die Wohnraumförderung zumindest vorübergehend etwas aufgestockt. „Damit Wohnen in Brandenburg attraktiv und zukunftsfähig bleibt, brauchen unsere Unternehmen dringend mehr Freiraum für ihre Investitionen – im Neubau ebenso wie im Bestand“, forderte Maren Kern, Vorständin des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen Anfang Oktober bei der Jahrespressekonferenz Brandenburg.

16. Oktober 2025
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„Unsere Mitgliedsunternehmen sichern bezahlbares Wohnen für Hunderttausende Menschen im Land Brandenburg. Aber sie werden durch bürokratische Hemmnisse und erdrückende Standards im Zusammenspiel mit massiv gestiegenen Bau- und Handwerkskosten sowie hohen Zinsen ausgebremst. Bezahlbares Wohnen ist mit teurem und aufwändigem Bauen nicht möglich. Um Modernisierung, Klimaschutz und Neubau weiter stemmen zu können, brauchen unsere Unternehmen deshalb einen Dreiklang aus Deregulierung, Entbürokratisierung und flexibleren Standards. So wären sie in der Lage, ihre Projekte schneller und günstiger voranzubringen. Das wäre im Sinne aller“, so Kern weiter.

Land Brandenburg: Gebremste Mieten, gebremste Investitionen

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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