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„Aus LEER wird MEHR“ – Neuer Wettbewerb zur Aktivierung von Leerständen gestartet

Berlin – Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einen bundesweiten Wettbewerb zur Reaktivierung von Leerständen in ländlichen Räumen gestartet. Unter dem Motto „Aus LEER wird MEHR“ werden ab sofort innovative Ideen und Projekte gesucht, die leerstehende Gebäude erfolgreich in Wohnraum umwandeln oder mit neuen Konzepten und Instrumenten zur Belebung beitragen.

24. September 2025
BMWSB

Der bundesweite Wettbewerb ist Teil der Handlungsstrategie Leerstandsaktivierung und wird im Rahmen des Programms „Region gestalten“ durchgeführt. Ziel ist es, gelungene Maßnahmen, Initiativen und Projekte auszuzeichnen, die leerstehende Gebäude erfolgreich für Wohnzwecke reaktivieren und damit einen nachhaltigen Beitrag zur lokalen Entwicklung leisten. Mit dem Wettbewerb sollen die großen Potenziale ländlicher Regionen als attraktive Lebensorte hervorgehoben und die öffentliche Aufmerksamkeit für Wege aus dem Leerstand erhöht werden.

„Das verborgene Kapital einer Gemeinde ist ihr Leerstand, denn hier kann Wohnraum entstehen, ohne weitere Flächen zu versiegeln. ‚Lost places‘ braucht eine Kommune höchstens an Halloween. Dort, wo Leerstand beseitigt wird, wachsen Städte und Dörfer wieder zusammen, erwachen Nachbarschaften zu neuem Leben. Wir haben in Deutschland über zwei Millionen leerstehende Immobilien – das sind vielleicht die Wohnräume von morgen. Der Wettbewerb soll kreative Lösungen für den Umgang mit ungenutzten Immobilien sichtbar machen“, betonte Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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