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„35 Jahre soziale Wohnungswirtschaft“ – Wohnungswirtschaft in Sachsen-Anhalt als Garant für sicheres und bezahlbares Wohnen

Magdeburg – Am 3. September 2025 fand im Maritim-Hotel in Magdeburg der diesjährige Verbandstag der beiden wohnungswirtschaftlichen Verbände, dem Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt (VdW) und dem Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt (VdWg) statt. Unter dem Motto „Garant für soziales und bezahlbares Wohnen“ wurden Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Fachöffentlichkeit begrüßt. Gemeinsam blickten die Teilnehmer nicht nur auf die aktuellen Herausforderungen in der Wohnungswirtschaft, sondern zeigten auch mutige Visionen und konkrete Lösungsansätze für die Zukunft auf.

8. September 2025
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Die Verbände würdigten zunächst die herausragende unternehmerische Leistung der mehr als 170 Wohnungsunternehmen im Land bei der Gestaltung lebenswerter Städte. Vor mehr als 250 Teilnehmern aus Wohnungswirtschaft, Landes- und Kommunalpolitik, Kammern und Verbänden sowie den Unternehmen des Bau- und Baunebengewerbes kritisieren die Verbände die Wohnungspolitik der neuen Bundesregierung. Die Belange ländlicher Räume in strukturschwachen Regionen müssen stärker berücksichtigt werden.

Ihr Appell richtete sich an die Bundesregierung, die Realität insbesondere in Sachsen-Anhalt mit einem Leerstand von rund 32.000 Wohnungen und anhaltender Schrumpfung nicht zu verfehlen. Fokus und Förderung müssen hier auf die energetische und generationengerechte Modernisierung gerichtet werden, um den Menschen ein sicheres, selbstbestimmtes und bezahlbares zuhause bieten zu können.

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#Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität – aber wichtige Chancen bleiben ungenutzt 🏗️🌡️ Das Gebäudemodernisierungsgesetz wurde heute in zweiter und dritter Lesung im #Bundestag und anschließend im #Bundesrat beschlossen. Positiv ist, dass damit grundsätzlich wieder mehr #Technologieoffenheit und #Flexibilität geschaffen wird. Doch aus Sicht der sozial orientierten #Wohnungswirtschaft bleibt das Gesetz weit hinter den Anforderungen der Praxis zurück. Die zentralen Kritikpunkte im Überblick: ❌ Fehlender #Flottenansatz: Statt jedes Gebäude isoliert betrachten zu müssen, brauchen wir die Möglichkeit, Investitionen über Bestände und #Quartiere hinweg zu steuern. So könnten wir dort sanieren, wo jeder investierte Euro die maximale #CO₂-Einsparung bringt. ❌ Verzerrte Kostenaufteilung: Die vorgesehene pauschale Beteiligung der sozial orientierten #Wohnungsunternehmen an #Energiekosten bricht mit dem bewährten CO₂-#Stufenmodell. Unternehmen werden für Kosten in die Pflicht genommen, die sie weder verursachen noch beeinflussen können – das setzt völlig falsche Anreize. ❌ #Bürokratie-Monster statt Beschleuniger: Neue Informations-, Dokumentations- und Vorlagepflichten erhöhen den Verwaltungsaufwand massiv, statt #Modernisierungen schneller und wirtschaftlicher zu machen. ❌ #Planungsunsicherheit durch Förderkürzungen: Dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude (#BEG) kurzfristig gekürzt wird – gerade für Mehrfamilienhäuser –, trifft genau die Unternehmen, die den sozialen Wohnungsbestand klimaneutral transformieren müssen. Zudem gilt: #Ordnungsrecht und #Förderung müssen Hand in Hand gehen. Höhere gesetzliche Anforderungen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie von einer verlässlichen und auskömmlichen Förderkulisse begleitet werden.

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