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Start der Europäischen Allianz für Wohnraum

Brüssel – Die zypriotische EU-Ratspräsidentschaft hat am 12. Mai 2026 zu einem informellen Ministertreffen zum Thema Wohnen eingeladen. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Notwendigkeit, das Wohnungsangebot auszuweiten und Prozesse, insbesondere im Bausektor, zu vereinfachen, sowie der Einsatz von Finanzierungsinstrumenten und die Mobilisierung öffentlicher und privater Investitionen.

15. Mai 2026
EP Plenary Session - Presentation of the Energy Package
© European Union 2026 - Source : EP

Ein weiterer zentraler Diskussionspunkt war das Thema Innovation. Dabei wurden neue Bauweisen wie modulares und Off-Site-Bauen sowie digitale Werkzeuge wie Building Information Modeling (BIM) als Beschleuniger für die Bereitstellung von Wohnraum hervorgehoben, die zugleich Kosten senken und die Transparenz erhöhen. Die Ratspräsidentschaft betonte darüber hinaus, dass Investitionen in nachhaltige Baumaterialien und die Integration von Kreislaufwirtschaftsprinzipien unerlässlich sind, um die EU-Klimaziele zu erreichen.

In der Presseerklärung wies EU-Kommissar Jørgensen darauf hin, dass in diesem und im kommenden Jahr zusätzlich 10 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt bereitgestellt werden. Zudem hätten sich Partnerfinanzinstitute verpflichtet, bis 2029 375 Milliarden Euro zu mobilisieren. Der Kommissar kündigte außerdem an, dass demnächst eine Konsultation zum Vereinfachungspaket zum Wohnraum eingeleitet wird, das für 2027 vorgesehen ist.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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