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Mietwohnraumförderung in Rheinland-Pfalz: Reduzierte Tilgungszuschüsse stoßen auf Kritik

Mainz – Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat beschlossen, die Programme für die soziale Mietwohnraumförderung zum 1. Januar 2025 anzupassen. Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) und der Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen (VdW Rheinland Westfalen) begrüßen die Erhöhung des Förderetats, sehen andere Punkte jedoch kritisch.

14. November 2024
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Die Mittel für die soziale Wohnraumförderung werden im Haushalt 2025/2026 auf 350 Millionen Euro erhöht und damit fast verdoppelt. Damit einher geht allerdings eine Anpassung der Förderkonditionen. Unter anderem sollen die Tilgungszuschüsse reduziert werden – sowohl für den Neubau als auch für Modernisierungsmaßnahmen. Außerdem steht fest, dass alle Anträge auf Fördergelder, die dieses Jahr nicht mehr beschieden werden können, nur nach den neuen Konditionen bewilligt werden.

„Für die Unternehmen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft ist die Situation insgesamt nicht zufriedenstellend. Da viele Förderanträge aufgrund der hohen Nachfrage nicht rechtzeitig bearbeitet werden konnten, müssen einige unserer Mitgliedsunternehmen ihre Bauvorhaben verschieben und zudem mit anderen Konditionen vorliebnehmen, als sie es ursprünglich kalkuliert hatten. Positiv ist jedoch, dass die Landesregierung den Förderetat erhöht hat. Das zeigt, dass sie künftig verhindern möchte, erneut auf einen Engpass zuzusteuern, der eine Bearbeitung der Anträge verzögert oder gar verhindert“, erklärte Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen.

„Bei der Ausgestaltung der neuen Förderkonditionen haben wir uns dafür eingesetzt, auf eine Absenkung der Tilgungszuschüsse zu verzichten. Wir begrüßen, dass die Absenkung über alle Mietenstufen nun zumindest geringer ausfällt, als ursprünglich vom Finanzministerium geplant. Gleichwohl wird es mit den neuen Rahmenbedingungen für unsere Mitgliedsunternehmen häufig schwieriger, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Deswegen muss zeitnah evaluiert werden, ob die Konditionen noch einmal angepasst werden müssen, damit eine Nutzung der Förderprogramme attraktiv ist. Denn ein großer Etat hilft nur weiter, wenn die Programme auch genutzt werden“, sagte Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des VdW südwest. (sta/voo)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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