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Akademische Tiefe trifft Praxistransfer: EBZ baut Angebot an Kompaktstudiengängen aus

Bochum – Strategische Entscheidungen treffen, Investitionen fundiert bewerten oder das eigene Unternehmen mit den richtigen Kennzahlen steuern: Viele Aufgaben in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft erfordern heute spezialisiertes Wissen und zugleich ein gutes Verständnis dafür, wie sich dieses Wissen in der Praxis anwenden lässt. Mit seinen Kompaktstudiengängen verbindet das Europäische Bildungszentrum der Wohnungswirtschaft EBZ deshalb die akademische Perspektive der EBZ Business School mit dem Praxisbezug der EBZ Akademie. Die Teilnehmer setzen sich über mehrere Monate intensiv mit einem ausgewählten Themenfeld auseinander und übertragen das Gelernte auf konkrete wohnungswirtschaftliche Fragestellungen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie ein Zertifikat der EBZ Business School.

8. Oktober 2026
Sascha Krelau
sascha kreklau

Drei Themen stehen aktuell zur Auswahl:

Strategisches Management in Wohnungsgenossenschaften, Start: 3. November 2026
Wie lassen sich Mitgliederorientierung, Mitbestimmung und Governance mit wirtschaftlichen und strategischen Anforderungen verbinden? Der Kompaktstudiengang richtet sich insbesondere an Vorstände sowie Fach- und Führungskräfte aus Wohnungsgenossenschaften. Im Rahmen eines eigenen Praxisprojekts entwickeln die Teilnehmer eine konkrete Strategie für ihre Genossenschaft.

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🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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