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wbg Nürnberg unterstützt Schulmittelaktion

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die wbg Nürnberg an der stadtweiten Schulmittelaktion des Netzwerks gegen Armut. Mit einer Spende in Höhe von 3000 Euro sowie individuell gefertigten Upcycling-Taschen und Federmäppchen aus alten Bauplanen leistet die wbg einen Beitrag, um Kindern aus einkommensschwachen Familien einen gelungenen Schulstart zu ermöglichen.

18. Juli 2025
wbg

Sozialberaterin Alexandra Glatz vom Bayerischen Roten Kreuz nahm die Spenden dankbar entgegen; sie koordiniert die Annahme und Verteilung der Materialien sowie die Beschaffung neuer Schulranzen und Schulutensilien für bedürftige Familien.

Die Schulmittelaktion findet 2025 bereits zum 19. Mal statt und ist Teil des Nürnberger „Netzes gegen Armut“, einer Kooperation der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege und privater Initiativen. Ziel ist es, Nürnberger Erstklässlerinnen und Erstklässler mit Schulmaterialien zu unterstützen – insbesondere jene, deren Familien auf Sozialleistungen angewiesen sind. Aktuell lebt rund jedes fünfte Kind in Nürnberg in einem solchen Haushalt.

Weitere Informationen zur Aktion, zur Spendenabgabe und Kontaktmöglichkeiten finden sich unter www.nuernberg.de oder direkt beim BRK-Kreisverband NürnbergStadt

Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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