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Vonovia installiert Wärmepumpen-Cubes in Bühl

Bühl – Vonovia bringt die Wärmewende in Bühl voran. In der Fidel-Fischer-Straße und der Obervogt-Haefelin-Straße installiert das Wohnungsunternehmen zwei neuartige Wärmepumpen-Systeme und schafft so eine eigene zentrale Nahwärmeversorgung für 72 Wohneinheiten und rund 4.300 Quadratmeter Wohnfläche. Die Investitionssumme beträgt rund 10.000 Euro pro Wohneinheit.

7. Januar 2026
VONOVIA

Von außen ein Kasten, im Innern viel Hightech und Ingenieurskunst: Wärmepumpe, Warmwasserbereitung und sämtliche Komponenten, die bislang in den Heizungskellern verbaut werden, sind hier in einem Modul vereint. „Damit gelingt uns eine zentrale Nahwärmeversorgung, die effizient, nachhaltig und alltagstauglich funktioniert“, freut sich Christian Fehrenbacher, Referent Technisches Asset Management bei Vonovia im Regionalbereich Südwest. Als zertifizierter Energieberater kümmert er sich aktuell an mehreren Standorten um den Einbau und ist begeistert von dem System. „Wir können sämtliche Wohnungen zuverlässig beheizen und sogar bestehende Heizkörper nutzen. Die Anlagen lassen sich zudem digital steuern und fernwarten.“

Schnelle Installation – minimalinvasiver Eingriff in Wohnungen

Die Installation verläuft unkompliziert: Ein 80 Zentimeter tiefer Koffer aus verdichtetem Schotter als Fundament genügt. Von dort aus wird das Plug-and-Heat-System an die vorhandenen Leitungen angeschlossen. Der Anschluss geht noch schneller: Innerhalb weniger Stunden können die Gebäude auf die effizienten Wärmepumpen umgestellt werden. „Die Wohnungen bleiben warm und bewohnbar, denn Warmwasser und Heizung stehen nach kürzester Unterbrechung wieder zur Verfügung“, erklärt Modernisierungsexperte Fehrenbacher. Das Konzept bietet zudem einen integrierten Schallschutz, wodurch die Bewohner vom leisen Betrieb der Anlagen bereits in wenigen Metern Abstand fast nichts mehr wahrnehmen.


Mit EnerCubes versorgt Vonovia Mieterinnen und Mieter in Bühl mit nachhaltiger Wärme

Vorteile für Klima, Kosten und Quartier

Das neue Wärmepumpen-System senkt den CO2-Ausstoß erheblich. So spart ein vergleichbares Pilotprojekt in Donauwörth jährlich Emissionen in der Größenordnung von 12 Mittelklasse PKW. Auch für die Mieterinnen und Mieter lohnt sich die Umstellung: In Zeiten hoher und steigender Gaspreise sinken die Betriebskosten. Darüber hinaus lassen sich die Cubes mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach kombinieren. Vonovia Regionalleiterin Katharine Caulder: „Mit dem System beweisen wir, dass nachhaltige Modernisierungen schnell, effizient und komfortabel für unsere Mieterinnen und Mieter umgesetzt werden können.“

Die beiden Wärmepumpen-Cubes sind die ersten, die Vonovia im Südwesten installiert. Nach Projekten in Stuttgart, Donauwörth, Traunstein und Mühldorf startet das Unternehmen die bundesweite Einführung. Bundesweit wird Vonovia im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit der Enercube GmbH und der Demonstrationsfabrik Aachen (DFA) mehr als 1.000 Anlagen bis 2029 installieren und so künftig über 20.000 Wohnungen unabhängig von fossilen Energien beheizen.

„Die Wärmewende wird ohne Innovation nicht gelingen. Mit dem Wärmepumpen-Cube haben wir eine Lösung, die in großem Maßstab im Bestand funktioniert. Das ist ein wichtiger Schritt, um Klimaschutz und Wohnkomfort miteinander zu verbinden“, sagte Katharine Caulder.

Der Enercube ist eine Idee der beiden österreichischen Ingenieure David Riedl und Laurenz Sutterlüty. Sie suchten nach einer Lösung, Heizungen in Bestandsgebäuden trotz Platzmangel einfach und kostengünstig auf erneuerbare Energieträger umzurüsten. Seit der Idee 2022 sind bereits über 20.000 Entwicklungsstunden in das Projekt geflossen, um die vorgefertigte, modulare Heizzentrale zu entwickeln, die mittlerweile für Wohngebäude mit bis zu 50 Wohneinheiten ausgelegt ist.

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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