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SWSG und NOKERA bündeln ihre Expertise für Stadtbaustein

Stuttgart – Mit dem SWSG_EQ12 haben die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) und die NOKERA AG gemeinsam einen neuen Stadtbaustein für die Schaffung von schnellem, bezahlbarem Wohnraum entwickelt. Die ersten Gebäude sind bereits fertiggestellt beziehungsweise stehen kurz vor dem Bezug. Gleichzeitig hat die gemeinsame Entwicklung bereits zu einer starken Resonanz im Markt geführt und weitere Projekte angestoßen. Das Projekt zeigt, welches Potential entsteht, wenn wohnungswirtschaftliches Know-how und industrielle Fertigungskompetenz früh zusammengeführt werden.

29. Juni 2026
Samir M. Sidgi, Geschäftsführer der SWSG, und Dr. Ulrich Schwenken, CEO von NOKERA, vor dem ersten fertiggestellten SWSG_EQ12 im Stuttgarter Hallschlag.
Samir M. Sidgi, Geschäftsführer der SWSG, und Dr. Ulrich Schwenken, CEO von NOKERA, vor dem ersten fertiggestellten SWSG_EQ12 im Stuttgarter Hallschlag.Foto: Sebastian Bullinger

Der SWSG_EQ12 steht für einen neuen Ansatz der Nachverdichtung: seriell gefertigt, in Holzhybridbauweise umgesetzt und darauf ausgelegt, schnell zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum in bestehenden Quartieren zu schaffen. Auf einer Grundfläche von zwölf mal zwölf Metern entstehen so sechs öffentlich geförderte Wohnungen. Mit den ersten realisierten Gebäuden wird das gemeinsam entwickelte Konzept nun sichtbar .

„Der EQ12 zeigt, was möglich wird, wenn Wohnungswirtschaft und industrielle Fertigung nicht nebeneinander, sondern miteinander denken, ihr Wissen bündeln und Synergien konsequent nutzen“, sagt Samir M. Sidgi, Geschäftsführer der SWSG. „Aus der Verbindung beider Perspektiven ist ein Stadtbaustein entstanden, der wirtschaftlich, effizient und zugleich sozial wirksam ist.“

Neu ist dabei nicht nur das Gebäude, sondern vor allem die Art seiner Entwicklung. Während die SWSG ihre Erfahrung in Quartiersentwicklung, sozialer Wohnraumversorgung und standortgerechter Planung eingebracht hat, ergänzt NOKERA diese mit Expertise in industrieller Vorfertigung, standardisierten Prozessen und seriellem Holzbau. So ist ein Produkt entstanden, das wirtschaftliche, ökologische und soziale Anforderungen zusammenführt.

Der erste SWSG_EQ 12 im Hallschlag ist fertiggestellt. Foto: Sebastian Bullinger

„Serielle Fertigung und Individualität müssen sich nicht ausschließen: mit dem EQ12 demonstrieren wir, dass Wohnungswirtschaft und Industrie gemeinsam Lösungen schaffen können, die keiner Seite allein gelungen wären. Dass wir auf Basis dieser Pionierarbeit bereits weitere Partner und Projekte für dieses Konzept gewinnen konnten, bestätigt den Bedarf nach skalierbaren Lösungen für bezahlbaren Wohnraum ,“ so Dr. Ulrich Schwenken, CEO von NOKERA.

Der EQ12 macht sichtbar, wie sich diese Synergieeffekte verstärken: Planungs – und Bauprozesse werden effizienter, Kosten belastbarer, Bauzeiten kürzer und Qualität besser skalierbar. Zugleich entsteht ein Gebäudetyp, der sich auf unterschiedliche Standorte übertragen lässt und damit Perspektiven für den kommunalen Wohnungsbau von morgen eröffnet.

Mit dem Stadtbaustein EQ12 setzen SWSG und NOKERA ein Zeichen für einen zukunftsgerichteten Wohnungsbau: partnerschaftlich entwickelt, seriell gedacht und auf die realen Herausforderungen wachsender Städte ausgerichtet.

SWSG_EQ12 im Überblick

  • Ziel: Effiziente und architektonisch anspruchsvolle Nachverdichtung in bestehenden Quartieren und schnelle Generierung von preiswertem Wohnraum – ohne langwierige Bebauungsplanverfahren.
  • Kompakte Gebäudegeometrie: Zwölf mal zwölf Meter Grundfläche, flexibel nutzbare, kompakte Gebäudeform.
  • Industrielle Vorfertigung: Die serielle Bauweise ermöglicht eine schnelle und präzise Umsetzung.
  • Holzhybridbauweise: Ressourcenschonende Konstruktion.
  • Übertragbarkeit: In andere Städte und Kommunen übertragbar – bereits erprobt mit der Stadtsiedlung Heilbronn.
  • Skalierbarkeit: Serieller Ansatz ermöglicht flexible Nachverdichtung und mehr Wohnraum im Bestand.
  • Wohnraum für sechs Parteien: Sechs Wohnungen, optimiert für Ein – und Zwei – Personenhaushalte.
  • CO2-freie Energieversorgung: Wärmepumpen und Photovoltaik sorgen für vollständig erneuerbare, lokale Energie.

Weitere Infos finden Sie auch auf der Website.

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