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SWSG feiert Fertigstellung der Keltersiedlung in Zuffenhausen

Mehr bezahlbaren Wohnraum für Stuttgart: Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) beging am vergangenen Montag gemeinsam mit zahlreichen Gästen die feierliche Fertigstellung der Keltersiedlung in Zuffenhausen. Mit dem Abschluss des Projekts stehen 180 moderne Wohnungen für rund 400 Menschen zur Verfügung – ein lebendiges Quartier, das bezahlbaren Wohnraum und hohe Lebensqualität vereint.

23. Juli 2025
SWSG

Ein grünes Quartier mit großzügigen Außenanlagen und einer gelungenen Mischung aus unterschiedlichen Wohnformen – so präsentiert sich die Keltersiedlung heute. Neben den 180 Wohnungen, darunter eine Pflege-WG, wurden auch 138 Tiefgaragenstellplätze geschaffen. Bereits zum Jahreswechsel 2021/2022 konnten die ersten 63 Wohnungen vermietet werden, im vergangenen Jahr folgten weitere 117 Einheiten, die nun vollständig bezogen sind.

Durch den SWSG-Neubau wurde eine gelungene Nachverdichtung ermöglicht, die sowohl mehr Wohnraum als auch aufgrund der klugen Gestaltung der Außenanlagen grüne Räume und Orte zur nachbarschaftlichen Begegnung schafft. Diesen Aspekt hob Samir M. Sidgi, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWSG in seiner Rede hervor: „Wenn man mehr bezahlbaren Wohnraum in Stuttgart schaffen will, muss man konsequent die vorhandenen Potentiale nutzen und gleichzeitig den sozialen Kern wahren sowie bestehende Strukturen respektieren. Innenentwicklung bedeutet, mit Verantwortung und Kreativität mehr Raum zum Wohnen zu schaffen, ohne dabei die Lebensqualität aus dem Blick zu verlieren. Das heißt konkret, Freiräume zu schaffen, Bestehendes weiter zu denken und mutig auch Neues zu wagen. In der Keltersiedlung haben wir das konsequent umgesetzt.“

Nicole Razavi MdL, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg würdigte in ihrer Ansprache die gelungene Entwicklung des Quartiers: „In kürzester Zeit sind hier in der Keltersiedlung 180 moderne Wohnungen entstanden – über die Hälfte davon sozial gefördert und damit langfristig bezahlbar. Die SWSG hat mit viel Weitsicht eine nachhaltige Nachverdichtung umgesetzt, die zeigt, wie aus einer ehemaligen Reihenhaussiedlung ein lebendiges und modernes Quartier werden kann. Das ist Stadtentwicklung mit Verantwortung – und genau das brauchen wir jetzt mehr denn je. Ich freue mich, dass wir die Keltersiedlung mit der Wohnraumförderung des Landes unterstützen konnten.“

Samir M. Sidgi, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWSG www.sbullinger.de

Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper lobte die neue Keltersiedlung als „lebendiges, sozial durchmischtes Quartier für alle Generationen“, verwies aber auch in seiner Rede auf die „gegenwärtigen schwierigen Rahmenbedingungen im Wohnungsbau“. 2024 seien in Stuttgart 30 % weniger Wohnungen gebaut worden als im Vorjahr. „Wir setzen in schwieriger Zeit ein kraftvolles Zeichen für den Neubau von Wohnungen mit fairen und bezahlbaren Mieten. Mit 2.700 erfolgreich fertiggestellten Neubauwohnungen für Stuttgart in den vergangenen Jahren, erzielt die SWSG eine überdurchschnittlich hohe Neubauquote. Um die ambitionierten Ziele trotz veränderter Rahmenbedingungen aufrecht zu halten, verleiht die Landeshauptstadt Stuttgart der SWSG durch eine Eigenkapitaleinlage von 200 Mio. Euro Rückenwind. So entstehen allein in den Jahren 2025, 2026 und 2027 insgesamt 1.400 neue SWSG-Wohnungen. Damit hat unsere SWSG deutschlandweit auf den Wohnungsbestand bezogen eine der höchsten Neubauquoten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften.“

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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