Standortuntersuchungen für das Bildungszentrum Mitteldeutschland laufen
Zu Beginn der Arbeiten wurde der Boden an mehreren Stellen geöffnet, um erste Einblicke in die Beschaffenheit des Geländes zu gewinnen. Anschließend folgten vertiefende Untersuchungen mit Probenentnahmen und Auswertungen.
Dabei kamen unter anderem sogenannte Baggerschürfen sowie Rammkernsondierungen zum Einsatz. Mithilfe von Bohrgeräten wurden mehrere Meter tiefe Bohrungen vorgenommen, um die Tragfähigkeit und Beschaffenheit des Baugrunds genauer zu bestimmen. Parallel dazu erfolgte eine nähere Betrachtung der vorhandenen Gebäude; ausgewählte Bauteile wurden gezielt beprobt.
Ziel ist es, eine verlässliche Basis für die weiteren Planungsschritte sowie die Vorbereitung der Rückbaumaßnahmen zu schaffen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die nächsten Schritte ein und bringen das Projekt weiter voran. Begleitet werden die Maßnahmen durch die G.U.T. mbH (Gesellschaft für Umweltsanierungs-Technologien mbH).
Zum Projekt
Mit dem Bildungszentrum Mitteldeutschland entsteht in Bitterfeld-Wolfen eine moderne, überbetriebliche Ausbildungsstätte. Am Standort in der Bismarckstraße 41a/b ist ein Neubaugeplant, der bestehende Qualifizierungs- und Bildungsangebote in der Region bündelt und gezielt weiterentwickelt.
Das Vorhaben ist Teil der strukturellen Entwicklung im Mitteldeutschen Revier und trägt dazu bei, die Rahmenbedingungen für die berufliche Bildung am Industriestandort Bitterfeld-Wolfen nachhaltig zu stärken und an aktuelle technische Anforderungen anzupassen.
Mit dem Bildungszentrum Mitteldeutschland realisiert die NEUBI ein zentrales Projekt zur langfristigen Fachkräftesicherung im Mitteldeutschen Revier. Dieses Vorhaben wird durch eine Zuwendung des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen ermöglicht.