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Städte und Gemeinden nachhaltig stärken:ProjektStadt wirbt in Hessen 47 Millionen Euro für 37 Förderstandorte ein

Frankfurt am Main / Kassel – Im Jahr 2025 stellen Bund und Land Hessen rund 107,5 Millionen Euro für die Städtebauförderungsprogramme Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt sowie Wachstum und Nachhaltige Erneuerung bereit. 81 hessische Kommunen profitieren von den Mitteln für die Stärkung und Revitalisierung ihrer Wohn- und Lebensräume. Die ProjektStadt aus Frankfurt am Main und Kassel, Stadtentwicklungsmarke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW), hat davon 47 Millionen Euro für 37 von ihr betreute Förderstandorte in 36 Kommunen eingeworben.

4. Februar 2026
3,1 Millionen Euro aus dem Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung: Minister Kaweh Mansoori übergibt den Förderbescheid an Marko Lambion, Bürgermeister von Bad Arolsen.
Foto: Stadt Bad Arolsen

„Das Ergebnis bestätigt unsere Rolle als Marktführerin – nicht zuletzt, weil wir Kommunen seit vielen Jahren mit praxiserprobtem Know-how von der Konzeptphase über die Finanzierung bis zur Umsetzung begleiten. Dazu zählen Fördermittelberatung, städtebauliche Entwicklungskonzepte, Finanzmanagement sowie crossmediale Beteiligungsverfahren und Öffentlichkeitsarbeit.“

Wachstum und Nachhaltige Erneuerung

Im Programm Wachstum und Nachhaltige Erneuerung hat die ProjektStadt 19 von 39,5 Millionen Euro eingeworben – ein Marktanteil von 48 Prozent, verteilt auf Projekte an 18 Förderstandorten. Die höchsten Zuwendungen gehen nach Rüdesheim am Rhein, Bad Arolsen (je 3,1 Millionen Euro) und Lampertheim (1,6 Millionen Euro). Mit dem Programm unterstützen Bund und Land Kommunen beim Umgang mit wirtschaftlichem und demografischem Wandel in Gebieten mit städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen.

2,8 Millionen Euro aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt: In Frankfurt-Nied gib es jetzt unter anderem einen Kunststoffplatz für Basketball, ein Kunstrasenfeld für Fußball und Fitnessgeräte. Foto: ProjektStadt

Lebendige Zentren

Für die Weiterentwicklung von Innenstädten und Ortskernen stehen im Programm Lebendige Zentren 41 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, zentrale Lagen als attraktive, identitätsstiftende Orte für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur zu stärken. Die ProjektStadt hat für Vorhaben an zwölf Förderstandorten 18 Millionen Euro eingeworben – ein Anteil von fast 44 Prozent. Die höchsten Bewilligungen entfallen auf Hofgeismar (3,4 Millionen Euro), Alsfeld (3 Millionen Euro) und Waldeck (2 Millionen Euro).

Sozialer Zusammenhalt

Das Programm Sozialer Zusammenhalt stärkt insbesondere städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte Quartiere. Im Fokus stehen eine höhere Wohn- und Lebensqualität, mehr Nutzungsvielfalt und eine stärkere Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen. 2025 stellen Bund und Land hierfür rund 27 Millionen Euro bereit. Die ProjektStadt akquirierte davon 10,5 Millionen Euro für sieben Standorte – 38 Prozent der Gesamtsumme. Die größten Zuwendungen gehen nach Bebra (3,8 Millionen Euro), Frankfurt-Nied (2,8 Millionen Euro) und Bürstadt (1,6 Million Euro). (duf)

Zwei Millionen Euro aus dem Programm Lebendige Zentren: In Waldeck wurde mit dem Geld unter anderem der Marktplatz umgestaltet. Foto: Stadt Waldeck / Hartmut Kiewitter

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