Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Stadtbau Würzburg unterstützt Housing First-Projekt NOAH: Gemeinsam gegen Wohnungslosigkeit

Würzburg – Wohnraum ist der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe. Nach dem Leitgedanken „Wir schaffen Wohnraum mit Verantwortung“ übernimmt die Stadtbau Würzburg GmbH als kommunales Wohnungsunternehmen auch eine verantwortungsvolle Rolle bei der Reduzierung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Ein zentraler Baustein dieses Engagements ist die enge Zusammenarbeit mit dem Housing First-Projekt NOAH der Christophorus Gesellschaft Würzburg. „Ich freue mich sehr, dass wir eine weitere Stadtbau-Wohnung für das Projekt zur Verfügung stellen konnten“, sagt Stadtbau-Geschäftsführer Lars Hoffmann.

19. Februar 2026
Das Foto zeigt v.l.n.r. Sabine Märkle (Sozialpädagogin, NOAH), Jan Bläsing (Projektleiter, NOAH), Leona Philipp (Quartiersbetreuung, Stadtbau Würzburg)
Das Foto zeigt v.l.n.r. Sabine Märkle (Sozialpädagogin, NOAH), Jan Bläsing (Projektleiter, NOAH), Leona Philipp (Quartiersbetreuung, Stadtbau Würzburg)Stadtbau Würzburg / Helen Merkert

NOAH arbeitet nach dem Prinzip „Erst die Wohnung, dann die weiteren Schritte“. Menschen, die von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit betroffen sind, erhalten möglichst schnell eigenen Wohnraum mit regulärem Mietvertrag, ohne vorherige Nachweise einer sogenannten „Wohnfähigkeit“. Anschließend unterstützt ein sozialpädagogisches Team der Christophorus Gesellschaft die neuen Mieterinnen und Mieter bei Bedarf auch langfristig zum Beispiel bei Fragen zu Alltagsstruktur, Gesundheit oder Behörden.

Damit dieses Konzept greifen kann, braucht es verlässliche Vermietende und natürlich Wohnungen. Die Stadtbau Würzburg stellt Wohnraum zur Verfügung und vermietet zu fairen, sozialverträglichen Konditionen. „Das ist die Grundlage für einen Neustart für Menschen, die zuvor oft über Jahre hinweg ohne eigenes Zuhause gelebt hatten“, so Stadtbau-Sozialmanager Michael Keil. Durch eine gegenseitige Schweigepflichtentbindung können sich Vermietende während der gesamten Mietdauer direkt an das Projekt NOAH wenden. Das ermöglicht schnelle, unbürokratische Lösungen und trägt wesentlich zu stabilen Mietverhältnissen bei.

Deutschlandweit steigt die Zahl der Wohnungslosen an, auch in Würzburg. Im Jahr 2016 waren 265 wohnungslose Menschen von der Stadt untergebracht, zu Beginn des Jahres 2025 waren es 580. „Housing First“ setzt diesem Negativtrend etwas entgegen und bringt Menschen langfristig und nachhaltig in eine eigene Wohnung. Es ist vorgesehen, dass der Ansatz „Housing First“ ab Ende 2026 in die kommunalen Pflichtleistungen aufgenommen wird, sodass einer langfristigen Finanzierung des Projekts NOAH nichts entgegenstünde.

Die Kooperation zwischen der Stadtbau Würzburg und NOAH wächst kontinuierlich: Inzwischen wurde bereits die vierte Wohnung an einen Klienten aus dem Housing First-Projekt übergeben. Die neueste Schlüsselübergabe fand Ende Januar 2026 im Stadtteil Zellerau mit Quartiersbetreuung Leona Philipp, Projektleiter Jan Bläsing sowie Sozialpädagogin Sabine Märkle statt. Die symbolische Schlüsselübergabe steht für ein gemeinsames Ziel: Jede zusätzliche Wohnung ist ein konkreter Schritt gegen Wohnungslosigkeit. Als verlässliche Partnerin in der Zusammenarbeit mit NOAH steht die Stadtbau Würzburg für mehr Wohnraum, mehr Stabilität und mehr Perspektiven in Würzburg.

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 33/2026

page_1

WI 33/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw