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Vonovia startet Sensibilisierungskampagne gegen häusliche Gewalt in Freiburg

Freiburg – Über eine Viertelmillion Menschen in Deutschland sind von häuslicher Gewalt betroffen. Gewalt gegen Frauen und Kinder ist ein alltägliches Phänomen. Fast täglich findet ein Femizid statt, alle drei Minuten wird eine Frau Opfer von häuslicher Gewalt, so das aktuelle Bundeslagebild des Bundeskriminalamtes. Die Zahl der Opfer steigt, die Dunkelziffer ist groß. Wie Betroffenen geholfen werden kann, ist Thema einer gemeinsamen Sensibilisierungskampagne von Vonovia und der Freiburger Fachstelle Intervention gegen Häusliche Gewalt (FRIG).

23. Juli 2025
VONOVIA
Rote Bank von FRIG: Janik Livaja (links) und Kai Seemann (rechts), beide von Vonovia, stehen hinter der Aktion gegen Gewalt an Frauen.

Niedrigschwellige Hilfe für Betroffene

Postkarten und Plakate bündeln kompakt die wichtigsten Informationen – sie nennen Ansprechpartner, Telefonnummer und Mailadresse, um als Nachbar Hilfe zu holen oder als Betroffene selbst Rat und Hilfe zu erhalten. Die Infomaterialien geben zudem Tipps, die Zeugen häuslicher Gewalt im Akutfall anwenden können. Verteilt wurden die Postkarten an rund 2.500 Haushalte. Die Plakate hängen in den Wohngebäuden von Vonovia in und um Freiburg.

Rote Bank in Landwasser

Im Rahmen der Kampagne steht im Juli zudem die Rote Bank, ein Projekt von FRIG, vor den Häusern von Vonovia in der Auwaldstraße in Freiburg-Landwasser. Die Rote Bank gegen Gewalt an Frauen wandert seit 2020 durch den öffentlichen Raum und Institutionen in Freiburg und macht auf das Thema aufmerksam.

Jeder kann Hilfe in Anspruch nehmen

Häusliche Gewalt beinhaltet alle Formen körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt sowohl im familiären als auch im partnerschaftlichen Umfeld. 70 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Vonovia liege es am Herzen, ein Zeichen gegen jede Form häuslicher Gewalt zu setzen, sagt Kai Seemann, Regionalleiter von Vonovia: „Uns ist es sehr wichtig, für das Thema öffentlich zu sensibilisieren und Betroffenen eine Anlaufstelle zu geben, an die sie sich wenden können. Zugleich wünschen wir uns ein achtsames Miteinander und möchten auch allen in der Nachbarschaft sagen: Hören Sie nicht weg, helfen Sie bitte!“

Marlene Illers, Koordination von FRIG, ergänzt: „Wir erhoffen uns von der Aktion Aufmerksamkeit für ein Thema, über das nur wenig gesprochen wird. Die Message ist: Es gibt Unterstützung für Betroffene. Und wir als Gesellschaft sind alle dazu aufgerufen, hinzuschauen und zu handeln.“

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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