Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

SAGA startet Planungen für Bau von rund 300 öffentlich geförderten Wohnungen in Billstedt – 100% mehr Wohnfläche durch Ersatzneubau. Planrecht geschaffen.

Hamburg – Als Antwort auf die anhaltend hohe Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen in Hamburg intensiviert die SAGA Unternehmensgruppe ihre Anstrengungen im Wohnungsneubau. Zu dieser Strategie gehört neben dem Ankauf von Grundstücken, Projektentwicklungen und schlüsselfertigen Projekten auch die Mobilisierung von eigenen Grundstückspotenzialen durch Nachverdichtung oder Ersatzneubau.

18. Februar 2026
Kara - stock.adobe.com

Potenzial besteht unter anderem in Billstedt:
An der Möllner Landstraße und am Cottaweg in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Station Merkenstraße hat Hamburgs große Vermieterin jetzt mit den Vorbereitungen für den Neubau von rund 300 öffentlich geförderten Wohnungen begonnen. Dem voraus gehen wird der Abbruch von 176 Bestandswohnungen mit dem Ziel, auf eigenen Grundstücken und in zentraler Lage rund doppelt so viel Wohnfläche zu schaffen.

Das Quartier besteht aus Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern sowie Duplex-Wohneinheiten, die Ende der 1950er Jahre errichtet wurden. Aufgrund des Baualters besteht Handlungsbedarf, da die Gebäude mit Blick auf die heutigen Anforderungen an die Energieeffizienz und die Klimaschutzziele sowie die benötigte Barrierefreiheit im Kontext des demografischen Wandels nicht mehr zeitgemäß sind. Auch die sehr kleinen Wohnungsgrößen mit ein bis zwei Zimmern sowie die wenig funktionalen Grundrisse stehen einem Wohnungsmix, der auch für Familien und Seniorinnen und Senioren im Sinne einer lebenswerten Nachbarschaft attraktiv ist, entgegen.

Die Entscheidung zum Abbruch und Neubau ist Ergebnis intensiver Prüfungen, die auch den Erhalt des Bestandes und dessen energetische Ertüchtigung beinhalteten. Aufgrund der baulichen Eingriffstiefe in den Bestand ist in allen Varianten die Umquartierung aller Mieterinnen und Mieter unumgänglich. Die Modernisierung hätte zu unverhältnismäßig stark steigenden Mieten geführt und gleichzeitig keine positiven Effekte auf die Wohnungsgrößen, Grundrisse und die Barrierefreiheit gehabt.

Vor diesem Hintergrund hat die SAGA im Rahmen eines Vorbescheidsverfahrens die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Abbruch und Neubau geschaffen. Besonders positiv ist zu bewerten, dass mit dieser Entwicklungsmaßnahme die Wohnfläche am Standort verdoppelt und damit deutlich mehr Wohnraum für die wachsende Stadt geschaffen werden kann.

Über den geplanten Neubau

Die SAGA plant am Standort energieeffiziente, öffentlich geförderte und attraktiv gestaltete Mehrfamilienhäuser mit vier bis acht Geschossen, die anders als bisher auch ein breites Angebot familiengerechter und barrierefreier Wohnungen beinhalten werden. Die Wärmeversorgung soll klimaschonend über Geothermie oder Fernwärme erfolgen. Das Vorhaben soll nach Möglichkeit in mehreren Bauabschnitten umgesetzt werden, auch um die notwendigen Umzugsketten der Bestandsmieter innerhalb des Stadtteils zu organisieren. Eine Quartiersgarage mit rund 100 Stellplätzen ist ebenfalls in Planung und soll das Angebot vor Ort ergänzen und den aktuell hohen Parkdruck im Quartier abmildern. Die anfänglichen Nettokaltmieten sind abhängig von den Förderbedingungen und stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Alle Mieterinnen und Mieter erhalten Rückkehrrecht

Im Rahmen einer Mieterversammlung am 17. Februar 2026 hat die zuständige SAGA-Geschäftsstelle Billstedt die Mieterinnen und Mieter persönlich und ausführlich über die Hintergründe und den weiteren Ablauf informiert. Diese erhalten sämtlich individuell abgestimmte und für sie passende Wohnungsangebote im Bestand der SAGA sowie umfassende Unterstützung bei den anstehenden Umzügen.

Die individuelle und persönliche Betreuung jedes einzelnen erfolgt über die darauf spezialisierte SAGA-Tochtergesellschaft WSH, die bereits zahlreiche vergleichbare Projekte in Hamburg erfolgreich im Sinne der Mieterinnen und Mieter begleitet hat. Alle Mieterinnen und Mieter erhalten ein Rückkehrrecht in die späteren Neubauwohnungen. Über den weiteren Planungsprozess, anstehende Umzugsketten bis hin zur Fertigstellung hält die SAGA ihre Bestandsmieter sowohl über persönliche als auch digitale Formate stets informiert.

Aufgrund der sehr frühen Planungsphase können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine detaillierten Terminpläne oder Visualisierungen vorgestellt werden. Mit dem Abbruch wird voraussichtlich nicht vor 2029 begonnen. (ahr)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 33/2026

page_1

WI 33/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw