Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Pirna: Energetische Sanierung und innovative Lösungen im Fokus

22. August 2025
WGP

Die Städtische Wohnungsgesellschaft Pirna mbH (WGP) hatte im August 2025 Besuch von ihrem wohnungswirtschaftlichen Interessenverband, dem vdw Sachen. Verbandsdirektor Alexander Müller und Büroleiterin Susan Gossner informierten sich bei einem Vor-Ort-Termin über aktuelle Sanierungsvorhaben, energetische Modernisierungsmaßnahmen und innovative Projekte des kommunalen Wohnungsunternehmens.

Im Rahmen des Treffens wurde unter anderem das größte Sanierungsvorhaben der WGP der letzten 25 Jahre vorgestellt. Das elfgeschossige Wohngebäude Remscheider Straße 22 bis 27 wird mit einem Gesamtvolumen von rund 32 Millionen Euro umfassend modernisiert. Ziel des Projekts ist es, den Gebäudebestand energetisch auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen und gleichzeitig den Wohnkomfort zu verbessern. So werden z.B. neue Grundrisslösungen, moderne und barrierearme Eingangsbereiche sowie eine ansprechende Fassadengestaltung geschaffen.

Ein weiteres Beispiel für den zukunftsorientierten Ansatz der WGP wurde im Stadtteil Copitz präsentiert: Dort wird zukünftig bei einem kleineren Bestandsgebäude erstmals Geothermie zur Wärmeversorgung eingesetzt. Mit dieser Technologie beschreitet die WGP neue Wege in der energetischen Modernisierung – insbesondere auch bei einem historisch geprägten Gebäude. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie auch kleinere Maßnahmen wichtige Impulse für den kommunalen Klimaschutz setzen können. Die WGP bedankt sich bei Alexander Müller und Susan Gossner für das Interesse und den konstruktiven Dialog. Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig gemeinsame Gespräche über die Zukunft des Wohnens sind.

WGP-Geschäftsführer Dirk Perner im Gespräch mit dem vdw Sachsen – Foto: WGP
Besichtigung von WGP-Sanierungsvorhaben in Sonnenstein – Foto: WGP

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 41/2026

wi_2641

WI 41/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw