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Richtfest in Karlshorst: 234 neue Mietwohnungen erreichen wichtigen Baufortschritt

Berlin – In Berlin-Karlshorst wurde am 8. Juli 2026 das Richtfest für ein neues Wohnbauprojekt in der Walkürenstraße gefeiert. Veranstalterin des Richtfests ist die INTER STADT AG, die das Projekt als Bauträgerin errichtet. Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH nahm als künftige Bestandshalterin am Richtfest teil und übernimmt das Vorhaben nach schlüsselfertiger Fertigstellung in ihren Bestand.

24. Juli 2026
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Foto: STADT UND LAND

Das Vorhaben umfasst insgesamt 234 Mietwohnungen. Davon werden 230 Wohnungen öffentlich gefördert und nach Fertigstellung an Inhaberinnen und Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins vermietet. 159 Wohnungen sind für Haushalte mit WBS 220 vorgesehen und damit auch für Menschen mit mittlerem Einkommen zugänglich. Die Nettokaltmieten liegen bei 7,00 Euro pro Quadratmeter für Inhaber eines WBS 100 und WBS 140 sowie bei 11,50 Euro pro Quadratmeter für Inhaber eines WBS 220.

Die Wohnanlage bietet 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Wohnungsgrößen zwischen 34 und 99 Quadratmetern. Sie entsteht in einem gewachsenen Wohnumfeld in Lichtenberg mit guter Anbindung, viel Grün sowie Nähe zu Bildungs- und Freizeiteinrichtungen. Die Fertigstellung und Bezugsfertigkeit sind nach aktuellem Stand für Ende 2027 geplant.

Mit dem Richtfest ist ein wichtiger Baufortschritt erreicht. Das Projekt wurde 2024 von der STADT UND LAND als schlüsselfertiges Bauträgerprojekt angekauft. Es ergänzt das bestehende Engagement der STADT UND LAND im Bezirk Lichtenberg, unter anderem in der nahe gelegenen Tannhäuserstraße, wo bereits 147 Mietwohnungen im geförderten Segment entstanden sind.

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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