Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Ökologische Vielfalt und Aufenthaltsqualität im Fokus: Swarmlab gewinnt die hubitation finals

München – Zum vierten Mal hat die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) den Höhepunkt ihrer WoWi Challenges live an ihrem Messestand auf der EXPO REAL in München ausgetragen: die hubitation finals. Als strahlende Sieger setzten sich Swarmlab aus Berlin und sein Tandem-Partner Volkswohnung Karlsruhe mit der Challenge „Biodiverse Oasen statt Monotonie“ durch. Swarmlab-Co-Founder und Geschäftsführer Moritz Lohmann sowie Pia Hesselschwerdt (Volkswohnung Karlsruhe, Mitglied der Geschäftsführung, Leiterin Kommunikation und Unternehmensentwicklung) nahmen die Auszeichnung entgegen. Das Gewinner-Startup darf sich gleich dreifach freuen: Über die Teilnahme am Panel „Inside Innovation“ auf der Transform & Beyond-Bühne direkt am Folgetag auf der EXPO, über einen exklusiven Pitch im Arbeitskreis Digitale Geschäftsmodelle der Arbeitsgemeinschaft Großer Wohnungsunternehmen (AGW) am 28. November in Frankfurt am Main sowie ein „Rundum-Sorglos-Paket“ für die EXPO REAL 2026.

7. Oktober 2025
Foto: NHW / Walter Vorjohann
Pia Hesselschwerdt (Volkswohnung Karlsruhe) und Moritz Lohmann (Swarmlab GmbH Berlin) freuen sich über ihren Erfolg bei den hubitation finals.

Innovative Lösungen für aktuelles Herausforderungen

Die WoWi-Challenges der NHW bieten Startups die Möglichkeit, gemeinsam mit Partnern aus der Wohnungswirtschaft innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen in der Wohnungswirtschaft zu entwickeln, Pilotprojekte zu beschleunigen und diese auf der EXPO REAL zu präsentieren. Nach der Innovation Week – drei Tage voller kreativer Ideen und intensiver Zusammenarbeit – fand am Messemontag der Höhepunkt statt. Unter der Moderation von Frieda Gresch (Head of hubitation) und Nikolas Mück (Innovation & Project Manager hubitation) präsentierten die vier Finalisten-Tandems ihre Projekte in fünfminütigen Pitches. Anschließend stellten sie sich den Fragen der Jurymitglieder Hanna Huber (Senior Leiterin Digital Strategy & Culture bei Drees & Sommer), Norman Motl (Prokurist, Leiter Unternehmensentwicklung & IT bei Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG) und Wolfgang Möckl (Architekt Messe München GmbH Abteilung Bau und Unterhalt).

Jury lobt ganzheitlichen Ansatz von Swarmlab

Nach vier überzeugenden Pitches fiel der Jury die Entscheidung schwer. Swarmlab und sein Partner-Tandem, die Volkswohnung aus Karlsruhe, überzeugten mit ihrem umsetzungsorientierten Ansatz zur Förderung von Biodiversität und Klimaresilienz im Bestand. Die Jury lobte insbesondere die ganzheitliche Stoßrichtung des Projekts, das ökologische Aufwertung, soziale Wirkung und wirtschaftliche Umsetzbarkeit miteinander verbindet. Swarmlab entwickelt standortangepasste Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Insektenhabitate, um Biodiversität und Aufenthaltsqualität in Städten zu fördern. Das Konzept soll zunächst in einem Pilotquartier der Volkswohnung erprobt und anschließend auf weitere Bestände übertragen werden.

Dr. Thomas Hain, Leitender NHW-Geschäftsführer, zeigte sich von der Qualität der Pitches beeindruckt: „hubitation bündelt Stärken und fördert den Austausch zwischen Wohnungswirtschaft und Startups. Die hubitation finals haben uns wieder einmal vor Augen geführt, dass die Herausforderungen der Wohnungswirtschaft genauso wichtig sind wie die Ideen und Lösungsansätze aus der innovativen Startup-Szene. Hubitation hält diesen Austausch zwischen ‚alter´ und ,neuer´ Welt am Laufen. Gemeinsam denken wir Wohnthemen neu und treiben Innovation voran.“

„Das Tempo an Veränderung ist enorm hoch und nimmt mit KI und fortschreitender Digitalisierung weiter zu“, ergänzte Sebastian Jung, Fachbereichsleiter digitale Transformation und Innovation bei der NHW. „Niemand von uns ist in der Lage, das alleine auch nur annähernd im Blick zu behalten. Ein Netzwerk wie hubitation ist die einzige Chance, hier immer am Ball zu bleiben.“

Die Finalisten & ihre Associates: die Challenges 2025

Meravis (Hannover) & Viadukt (Wuppertal)

„Meravis sucht die Super-KI – Im Handumdrehen den Bau- und Sanierungsprozess revolutionieren“: Ziel ist die Entwicklung eines KI-basierten digitalen Assistenten, der Investitions- und Sanierungsplanungen durch intelligente Datenanalysen und prädiktive Modelle optimiert, um Effizienz und Rentabilität im Bau- und Sanierungsprozess zu steigern.

Volkswohnung (Karlsruhe) & Swarmlab (Berlin)

„Biodiverse Oasen statt Monotonie“: Gesucht werden wirtschaftliche und kreative Lösungen zur Förderung von Biodiversität und Klimaresilienz in Bestandsquartieren, insbesondere zur Analyse, Planung und Umsetzung grüner, artenreicher Außenanlagen und Gebäude.

NHW & BuiltAPI (beide Frankfurt am Main)

„Ökosystem statt Silos – Lösungen für das ERP der Zukunft“: Gemeinsam wollen die Partner flexible, interoperable ERP-Lösungen entwickeln, die eine nahtlose Integration und Anpassung an sich wandelnde Geschäftsanforderungen ermöglichen und so die Agilität und Effizienz der Wohnungswirtschaft steigern.

IW.2050 & Diafania (beide Frankfurt am Main)

„Lösungen zur Umsetzung von Kreislaufwirtschaft in der Wohnungswirtschaft“: Transparenz als Stärke lautet hier das Motto. Im Kern geht es um innovative Ansätze zur Förderung der Kreislaufwirtschaft im Bau und Betrieb, inklusive rechtssicherer Nutzung von Recyclingmaterialien, Wiederverwendung von Bauteilen und nachhaltigen Konzepten unter Berücksichtigung haftungsrechtlicher Aspekte.

🚨 „Ein Frontalangriff auf die sozialverträgliche Wärmewende.“ Mit diesen deutlichen Worten kritisiert GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf SPIEGEL.de die Kürzungen bei der BEG-Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Das Beispiel der @[Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt] macht die Dimension der Folgen für sozial orientierte Wohnungsunternehmen deutlich: Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer erklärt, dass sie die Zahl der klimaschonenden Sanierungen in ihrem Unternehmen von rund 1.300 auf 2.000 Wohnungen steigern und dafür jährlich 100 Millionen Euro investieren will. Infolge der abrupten Förderkürzung im Juli müssen bereits fertige Sanierungspläne jetzt aber neu kalkuliert werden und können teilweise nicht mehr umgesetzt werden. Ausgerechnet Mehrfamilienhäuser, in denen der überwiegende der rund Mieterhaushalte mit häufig mittleren und niedrigen Einkommen lebt, trifft es besonders hart: Bei einem Gebäude mit zwölf Wohnungen sinken die förderfähigen Kosten von 360.000 auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 58 Prozent. Gleichzeitig entfallen in der Regel die Tilgungszuschüsse für die wichtigen Effizienzhausstandards EH 70 EE und EH 85 EE. „Was gestern noch wirtschaftlich knapp darstellbar war, ist heute vielfach nicht mehr finanzierbar“, bringt Axel Gedaschko die Situation auf den Punkt. Die Folgen: weniger Sanierungen, fehlende Planungssicherheit und zusätzliche Belastungen für Mieterinnen und #Mieter. Dabei liegt die Sanierungsrate im Wohngebäudebestand bereits heute bei nur 0,67 Prozent. Für das Erreichen der Klimaziele wären rund zwei Prozent notwendig. Die Wärmewende braucht Verlässlichkeit und eine Förderung, die den Realitäten vermieteter Mehrfamilienhäuser gerecht wird – keine Kürzungen, die Investitionen verhindern. Zum ausführlichen Beitrag auf SPIEGEL Online (SPIEGEL+): https://lnkd.in/gVAFwQAv #GdW #Wohnungswirtschaft #Gebäudeförderung #BEG #Wärmewende #BezahlbaresWohnen #Klimaschutz

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 32/2026

page_1

WI 32/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw