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Neues Quartiersensemble am Stöckachplatz eröffnet: SWSG feiert Fertigstellung der Hackstraße

Stuttgart – Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) hat die Fertigstellung des Neubauensembles am Stöckachplatz in Stuttgart-Ost gefeiert. Auf dem Gelände der ehemaligen Hauswirtschaftlichen Schule ist ein neues Stück Stadt entstanden, das Wohnen, soziale Infrastruktur, Inklusion und Nahversorgung unter einem Dach vereint. Die Eröffnung fand im Rahmen des bundesweiten „Tags der Städtebauförderung“ statt.

30. April 2026
Zahlreiche Gäste feierten die Eröffnung des neuen Ensembles am Stöckach.
Zahlreiche Gäste feierten die Eröffnung des neuen Ensembles am Stöckach. Foto: SWSG/Sebastian Bullinger

Bei strahlendem Sonnenschein beging die SWSG am 29. April 2026 mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und der Öffentlichkeit die feierliche Fertigstellung des Neubaus an der Hackstraße. Das Neubauprojekt der SWSG setzt an einer städtebaulich sensiblen Stelle an einem wichtigen Verkehrsknoten an. Die Architektur des Büros Harris + Kurrle Architekten knüpft an die historische Bedeutung des Standorts an und übersetzt sie in eine zeitgemäße Form. Vier unterschiedlich hohe Baukörper auf einem gemeinsamen Sockel, eine neue Freitreppe sowie eine Durchwegung zwischen Landhausstraße und Stöckachplatz schaffen eine klare Adresse und verbessern die Aufenthaltsqualität deutlich. Fassadenbegrünung, Bäume und gestaltete Außenbereiche binden das Ensemble in das „grüne Band“ des Quartiers ein.

Samir M. Sidgi, Geschäftsführer der SWSG, sprach in seiner Eröffnungsrede von einem hellen, einladenden Gebäudeensemble, das sich selbstbewusst, aber nicht laut präsentiert: „Mit unserem Neubau an der Hackstraße schaffen wir einen Stadtbaustein, der Wohnen, soziale Infrastruktur, Nahversorgung und öffentliche Räume miteinander verzahnt. Hier ist ein Stück Stadt entstanden.“

Im neuen Gebäude finden 28 Mietwohnungen Raum für unterschiedliche Lebensentwürfe, darunter öffentlich geförderte und barrierefreie Wohnungen. Ergänzt werden sie durch eine Kita mit Stadtteilcafé, ein Stadtteil- und Familienzentrum, das Raphaelhaus mit Angeboten für schwerstmehrfachbehinderte Menschen sowie einen Vollsortimenter im Erdgeschoss.

In seinem Grußwort betonte Pfarrer Klaus Käpplinger, Vorstandsvorsitzender der eva und Aufsichtsratsvorsitzender der eva Kinderbetreuung gGmbH, die Bedeutung der sozialen Infrastruktur am Stöckach und des nachbarschaftlichen Miteinanders.

Bürgermeister Peter Pätzold, Referat Städtebau, Wohnen und Umwelt, hob in seiner Rede die Bedeutung des neu geschaffenen Ensembles als wichtigen Baustein der städtebaulichen Weiterentwicklung sowie das Engagement für bezahlbaren Wohnraum in Stuttgart hervor.

Eine zentrale Rolle bei diesem Projekt spielte die Bürgerbeteiligung im Sanierungsgebiet „Stuttgart 29 – Teilbereich Stöckach“. Bereits beim Wettbewerb wirkten Bürgerinnen und Bürger mit; die AG Stöckachplatz und Hauswirtschaftliche Schule (AG HWS) begleitete den Prozess über viele Jahre und präsentierte zur Eröffnung eine Ausstellung zur Entwicklung des Stöckachs, die auch weiterhin im neuen Stadtteil- und Familienzentrum am Stöckach zu entdecken ist.

Die Eröffnung des Neubauensembles diente gleichzeitig als Auftakt des bundesweiten „Tags der Städtebauförderung“. Der bundesweite Aktionstag lenkt den Blick auf Projekte, die mit Unterstützung der Städtebauförderung realisiert werden.

Wer in eine Solaranlage investiert, soll künftig draufzahlen. Klingt paradox? Ist es auch. Mit dem aktuellen Festlegungsentwurf zur Netzentgeltreform steht ein grundlegender Kurswechsel im Raum: Betreiber von Solaranlagen sollen künftig einen zusätzlichen pauschalen Aufschlag von bis zu 165 €/Jahr zahlen – unabhängig von der tatsächlichen Netznutzung und unabhängig von der Anlagenleistung. Auch bestehende Anlagen wären betroffen. Aus Sicht der Wohnungswirtschaft ist das problematisch: Prosumer leisten über ihren zusätzlichen Netzstrombezug, etwa durch Wärmepumpe und E-Auto, bereits heute einen erhöhten Beitrag zur Netzfinanzierung. Ein pauschaler Aufschlag, der weder nach Leistung noch nach netzdienlichem Verhalten differenziert, wird dieser Realität nicht gerecht. Besonders kritisch: Im Mehrfamilienhaus würde jede Wohnung belastet und die gerade erst eingeführte Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung damit vielfach unwirtschaftlich. Hinzu kommt der rückwirkende Eingriff in Bestandsanlagen: ein Vertrauensbruch gegenüber all jenen, die auf verlässliche Rahmenbedingungen gesetzt haben. In einem gemeinsamen Appell mit weiteren Verbänden, wie dem @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] und @[Haus & Grund Deutschland e.V.] hat der GdW die @[Bundesnetzagentur] daher aufgefordert, auf einen pauschalen Prosumer-Aufschlag zu verzichten. Wenn eine zusätzliche Beteiligung unvermeidbar ist, sollte sie sich an der vereinbarten Einspeisekapazität orientieren. Verursachungsgerecht, bürokratieärmer und mit Bestandsschutz. Die Energiewende braucht Anreize, keine zusätzlichen Hürden. Den gemeinsamen Appell finden Sie hier: https://lnkd.in/eDbhd-WY #Netzentgelte #Energiewende #Photovoltaik #Wohnungswirtschaft #Energiepolitik @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] @[Haus & Grund Deutschland e.V.] @[Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)] @[ZVEH] @[BVES Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V.] @[DGRV] @[Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. (DGS)] @[Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke e.V. (BDW)] @[Bündnis Bürgerenergie]

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