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Neuer Treffpunkt für die Nachbarschaft – HOWOGE-KIEZORT „Brusi“ in der Brusebergsiedlung eröffnet

Berlin – Es wird bunt in der Berliner Brusebergsiedlung in Reinickendorf. Denn am 20. April 2026 hat der HOWOGE-KIEZORT „Brusi“ seine Türen geöffnet. Der Treffpunkt soll zu einem lebendigen Ort für die Nachbarschaft werden – ein Platz, an dem sich Menschen aus der Siedlung begegnen, austauschen und gemeinsam Zeit verbringen können.

16. April 2026
13.04.2026
Kiezort Brusebergsiedlung „Brusi“ kurz nach der Fertigstellung und vor der Eröffnung  am 16.April 2026
Foto: HOWOGE / Pritzkuleit

Am 16. April wurde dieser besondere Ort gemeinsam mit Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, und Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) eingeweiht.

Die HOWOGE initiierte und errichtete den KIEZORT mit Fördermitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen für städtebauliche Einzelmaßnahmen in den angekauften Beständen der landeseigenen Wohnungsunternehmen. Betrieben wird er gemeinsam mit der Stiftung Unionhilfswerk Berlin.

Ein Ort für Begegnung im Alltag

Im Garten wird Boule gespielt, im Veranstaltungsraum trifft sich die Nachbarschaft zum Spielenachmittag, Seniorinnen und Senioren nehmen an Bewegungsangeboten teil und Kinder an sportlichen Aktivitäten.

Neben vielfältigen Freizeitmöglichkeiten findet auch praktische Unterstützung ihren Platz im neuen Treffpunkt in der Brusebergstraße 24. So bietet die HOWOGE eine Sozialberatung an, die Stadtteilmütter unterstützen Anwohnende mit offenen und individuellen Angeboten und das Mobile Bürgeramt wird mit einer Sondersprechstunden vor Ort sein. Auch Energiesparberatungen und Veranstaltungen rund um das Thema Mietersicherheit sowie ein mobiler Rollatorencheck sind geplant.

Gleichzeitig bleibt der Ort offen für spontane Ideen aus der Nachbarschaft – denn das Programm soll sich nach den Bedürfnissen der Menschen vor Ort entwickeln.

Im Außenbereich laden Spielflächen zum Verweilen ein und mit dem im KIEZORT ausgeliehenen Lastenrad oder Bollerwagen lassen sich kleine Besorgungen im Alltag leichter erledigen. Auch an heißen Tagen soll der KIEZORT eine Rolle spielen: Er wird als sogenannter „kühler Ort“ im Berliner Hitzeschutzportal geführt.

Entstanden aus Gesprächen mit der Mieterschaft

Der neue Treffpunkt ist Teil einer Entwicklung, die bereits vor einigen Jahren begonnen hat. Nachdem die HOWOGE im Jahr 2022 den Bestand der Brusebergsiedlung übernahm, wurde in mehreren Mieternachmittagen gemeinsam mit der Bewohnerschaft über Wünsche und Bedarfe im Quartier gesprochen.

Aus diesen Gesprächen entstanden erste Maßnahmen – und schließlich die Idee eines festen Ortes für die Nachbarschaft.

Teil eines wachsenden Netzwerks von Kiezorten

Der Standort in Reinickendorf ist nicht der erste dieser Art. Auch in anderen HOWOGE-Beständen gibt es bereits Orte für Begegnung: den Kiezcontainer in Hohenschönhausen, den Komşukeller und die Komşuhütte am Kottbusser Tor sowie die Blue Box in Buch. Mit ihnen verfolgt das landeseigene Wohnungsunternehmen ein gemeinsames Ziel: Nachbarschaft zu stärken und Menschen im Quartier miteinander zu verbinden. Mit gezielten Förderungen und eigenen Projekten engagiert sich die HOWOGE bereits seit Jahrzehnten für ein starkes gesellschaftliches Miteinander. Die HOWOGE-KIEZORTE stehen für Gleichberechtigung, Toleranz und Zusammenhalt.

Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz: „Zu Hause in Berlin heißt auch, neben- und vor allem miteinander leben. Für ein gutes Miteinander hat die HOWOGE hier in Reinickendorf passende Begegnungsräume geschaffen. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, die städtischen Wohnungsunternehmen bei der Finanzierung solcher Orte zu unterstützen.“

Emine Demirbüken-Wegner Bezirksbürgermeisterin: „Der KIEZORT ‚Brusi‘ in der Brusebergsiedlung ist ein Ort der Begegnung, an dem Nachbarschaft wächst und Zusammenhalt lebendig wird – das Herz einer starken Gemeinschaft.“

Jörg Kotzenbauer, Geschäftsführer der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: „Mit unseren KIEZORTEN schaffen wir Räume, in denen Nachbarschaft und Begegnung entstehen kann – offen, niedrigschwellig und direkt dort, wo die Menschen leben. Der neue Standort in der Brusebergsiedlung zeigt, wie wichtig solche Orte für das Miteinander im Quartier sind. Gemeinsam mit starken Partnern und den Bewohnerinnen und Bewohnern entwickeln wir Angebote, die den Alltag vor Ort spürbar bereichern.“

Lilith Langner, Vorständin Stiftung Unionhilfswerk Berlin: „Vom ersten Kennenlernen beim Boule-Spiel bis hin zur konkreten Sozialberatung: Mit dem ‚Brusi‘ schaffen wir Raum für Begegnung und gegenseitige Unterstützung. Uns ist es wichtig, direkt bei den Menschen vor Ort zu sein – wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der HOWOGE und der Nachbarschaft dieses neue Zentrum zu beleben und den Zusammenhalt in der Brusebergsiedlung nachhaltig zu stärken.“


Kiezort Brusebergsiedlung: „Brusi“-Eröffnung – Foto: HOWOGE / Pritzkuleit BENJAMIN PRITZKULEIT

Kiezort Brusebergsiedlung: „Brusi“-Eröffnung – Foto: HOWOGE / Pritzkuleit BENJAMIN PRITZKULEIT

Kiezort Brusebergsiedlung: „Brusi“ kurz nach der Fertigstellung und vor der Eröffnung – Foto: HOWOGE / Pritzkuleit Benjamin Pritzkuleit

Kiezort Brusebergsiedlung: „Brusi“ kurz nach der Fertigstellung und vor der Eröffnung – Foto: HOWOGE / Pritzkuleit Benjamin Pritzkuleit

Kiezort Brusebergsiedlung: „Brusi“ kurz nach der Fertigstellung und vor der Eröffnung – Foto: HOWOGE / Pritzkuleit Benjamin Pritzkuleit

Kiezort Brusebergsiedlung: „Brusi“ kurz nach der Fertigstellung und vor der Eröffnung – Foto: HOWOGE / Pritzkuleit Benjamin Pritzkuleit

Kiezort Brusebergsiedlung: „Brusi“ kurz nach der Fertigstellung und vor der Eröffnung – Foto: HOWOGE / Pritzkuleit Benjamin Pritzkuleit

Kiezort Brusebergsiedlung: „Brusi“ kurz nach der Fertigstellung und vor der Eröffnung – Foto: HOWOGE / Pritzkuleit Benjamin Pritzkuleit

Urbaner #Wohnungsmarkt am Limit: Wie viel Bezahlbarkeit ist noch finanzierbar? 🏙️ Steigende #Baukosten, das aktuelle Zinsniveau und eine immer komplexere Regulierung setzen den Wohnungsbau massiv unter Druck. Während der politische Ruf nach bezahlbarem #Wohnraum lauter wird, klafft die Schere zur marktwirtschaftlichen Realität immer weiter auseinander. Lässt sich dieses Spannungsfeld überhaupt noch auflösen – und wer trägt am Ende die Verantwortung? Genau diesen brennenden Fragen widmet sich #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] auf dem 20. IREBS Immobilien-Symposium. In seinem Impulsvortrag „Urbaner Wohnungsmarkt unter Druck: Wie viel Bezahlbarkeit ist noch finanzierbar?“ wird er die Grenzen und Zielkonflikte zwischen politischem Anspruch und ökonomischer Machbarkeit schonungslos beleuchten. Doch dabei bleibt es nicht: Direkt im Anschluss vertieft er das Thema in der Paneldiskussion „Zwischen Rendite, Regulierung und Verantwortung: Wer baut morgen die bezahlbaren Wohnungen?“ Save the Date: 📅 12. Juni 2026 📍 Kloster Eberbach (Eltville am Rhein) 💡 Leitthema: „Auf festem Grund: Perspektiven geben in bewegten Zeiten“ Mehr zum Programm: https://lnkd.in/gPxnMjT

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