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Mit klarem Klimafahrplan durch volatile Zeiten: Dekarbonisierung und bezahlbares Wohnen im Fokus

Stuttgart – Die GWG-Gruppe führt ihren Klimafahrplan konsequent fort und setzt in einem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld klare Prioritäten: Dekarbonisierung des Bestands, wirtschaftliche Solidität und bezahlbarer Wohnraum sollen konsequent zusammen gedacht werden. Seit 2019 konnten die CO₂-Emissionen pro Quadratmeter Wohnfläche bereits um rund 19 Prozent gesenkt werden – ein Beleg dafür, dass Klimaschutz und Bezahlbarkeit in der Praxis zusammengehen können. „Wir richten unsere Entscheidungen am größten CO₂-Hebel pro eingesetztem Euro aus – und daran, dass Wohnen für unsere Mieterinnen und Mieter bezahlbar bleibt“, sagt Andreas Engelhardt, Vorstandsvorsitzender der GWG-Gruppe.

28. Mai 2026
Bild 1_Pressemitteilung – GWG-Gruppe_Mit klarem Klimafahrplan durch volatile Zeiten
Foto: GWG

Die Rahmenbedingungen für die Wohnungswirtschaft bleiben anspruchsvoll: geopolitische Krisen, ein schwaches Wachstum der deutschen Wirtschaft, steigende Zinsen und ein gravierender Mangel an bezahlbarem Wohnraum prägen den Markt. Gleichzeitig verändern sich fortlaufend regulatorische Anforderungen, etwa mit dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz. „Neue Regulierungen allein schaffen noch keine neue Wohnung und noch kein klimaneutrales Quartier“, so Engelhardt. „Wir brauchen verlässliche, praxistaugliche Regeln. Wir warten aber nicht ab, sondern gestalten den Weg zur Klimaneutralität aktiv.“

Klimafahrplan mit klaren Investitionspfaden und messbaren Fortschritten

Der Klimafahrplan der GWG-Gruppe baut auf dem seit 2021 entwickelten Klimapfad auf und wurde in den Jahren 2025 und 2026 geschärft und an neue technologische Entwicklungen wie z.B. die Digitalisierung der Heizungssteuerung sowie smarte Thermostate angepasst.

In den letzten Jahren wurden alte Heizungsanlagen ersetzt und Gebäude energetisch nach wirtschaftlichen Kriterien modernisiert. Bereits heute zeigt sich, dass dieser Kurs wirkt: Fast
60 % der Wohnungen der GWG-Gruppe liegen bereits in den Energieklassen A+ bis C – damit liegt die GWG-Gruppe besser im Vergleich zum Bundesdurchschnitt gemäß der GdW-Jahresstatistik 2023. Parallel baut das Unternehmen Photovoltaik aus und bereitet Mieterstrommodelle vor, von denen Mieterinnen und Mieter direkt profitieren sollen. Insgesamt plant die GWG-Gruppe, in den kommenden Jahren jährlich rund sechs Millionen Euro in klimarelevante Maßnahmen zu investieren.

Erfolgreiche Bilanz und stabile wirtschaftliche Basis

Auf der Hauptversammlung am 28. Mai konnte die GWG-Gruppe ihren Aktionärinnen und Aktionären erneut ein sehr positives Ergebnis präsentieren. Mit einem Jahresüberschuss von 19,2 Millionen Euro, einer Bilanzsumme von rund 1,3 Milliarden Euro und einer handelsbilanziellen Eigenkapitalquote von 34,4 Prozent bestätigt das Unternehmen seine starke wirtschaftliche Basis – trotz weiterhin anspruchsvoller Rahmenbedingungen. „Diese Stabilität bildet die Grundlage dafür, in den kommenden Jahren weiter deutlich in die Dekarbonisierung des Bestands sowie in den Neubau zu investieren, um Menschen aller Lebensphasen ein bezahlbares und lebenswertes Zuhause anzubieten“, sagt Engelhardt. Derzeit sind vier Projekte des Anlagevermögens in München, Stuttgart und Renningen mit rund 140 Wohnungen im Bau oder in der Großmodernisierung; weitere über 900 Wohneinheiten werden für Neubau und Großmodernisierung geplant bzw. vorbereitet.

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