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Mehr Schatten, mehr Miteinander – Marzahn-Hellersdorf feiert neue klimaangepasste Freiräume

25. Juli 2025
degewo_klimaangepasste Freiräume_c_Tina Merkau

Mit einem bunten Nachbarschaftsfest wurden die neuen klimaangepassten Freiräume an der Wittenberger Straße in Marzahn-Hellersdorf feierlich eröffnet. Begrünte Pergolen, große Sonnenschirme und luftige Sonnensegel schaffen hier künftig Orte zum Verweilen, Durchatmen und Begegnen – ein Modellprojekt für Hitzeschutz und Lebensqualität im Quartier.

Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, betonte: „Die Anzahl an Hitzetagen in unserer Stadt ist gestiegen und wird weiter zunehmen. Darauf müssen wir auch im Städtebau reagieren. Mit den neuen Pergolen und Sonnensegeln schaffen wir schattige Aufenthaltsorte für die Anwohnerschaft direkt vor ihrer Haustür. Auch solch kleine Maßnahmen können eine große Wirkung erzielen – für mehr Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt.“

Heike Wessoly, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung in Marzahn-Hellersdorf, ergänzte: „Marzahn-Hellersdorf ist ein Bezirk im Wandel – und wir gestalten diesen Wandel aktiv mit. Die neuen Freiräume sind ein starkes Zeichen für eine Stadtentwicklung, die die Bedürfnisse der Menschen ernst nimmt und auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert.“

Julia Miethe, Leiterin des degewo-Kundencenter Nordost, hob die Verantwortung der Wohnungswirtschaft hervor: „Als landeseigenes Wohnungsunternehmen sehen wir es als unsere Aufgabe, nicht nur Wohnraum zu schaffen, sondern auch das Wohnumfeld aktiv zu gestalten. Mit den neuen Freiräumen leisten wir einen Beitrag zu mehr Klimaresilienz und stärken das Miteinander im Quartier.“

Das Projekt wurde durch das Förderprogramm Nachhaltige Erneuerung des Bundes und des Lands Berlin ermöglicht.

Weitere Informationen unter: https://www.nachhaltige-erneuerung.berlin.de/marzahn-hellersdorf/pergolen-fuer-hitzebelastete-stadtplaetze

Mit über 100 Jahren Erfahrung bringt degewo als kommunales Wohnungsunternehmen zusammen, was zusammengehört: bezahlbaren Wohnraum und das echte Zuhausegefühl. Für über 150.000 Menschen in fast 82.000 Wohnungen schafft das Unternehmen ein Zuhause, das weit über vier Wände hinausgeht. Dabei vereint degewo starke Gemeinschaft mit sozialem Engagement und richtet den Fokus auf Klimaneutralität bis 2045.

Copyright: Tina Merkau

v.l.n.r.: Eike Richter, Landschaftsarchitekt und Vorstandsmitglied der Architektenkammer Berlin; Dorothea Baltruks, Leiterin des Centre for Planetary Health Policy; Julia Miethe, Leiterin des Kundencenter Nordost, degewo; Heike Wessoly, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf; Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, Berlin

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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